Ohne Punkte musste die BSG Chemie Leipzig nach dem 0:3 beim VfB Auerbach die Heimreise antreten.  Ohne Punkte musste die BSG Chemie Leipzig nach dem 0:3 beim VfB Auerbach die Heimreise antreten.  © Christian Donner
Ohne Punkte musste die BSG Chemie Leipzig nach dem 0:3 beim VfB Auerbach die Heimreise antreten. 

Keine Punkte im Vogtland: Chemie Leipzig verliert 0:3 in Auerbach

Der Leutzscher Regionalliga-Aufsteiger hat weiterhin Probleme in der neuen Spielklasse. Beim VfB Auerbach verloren die Grün-Weißen am Sonntag mit 0:3.

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Leipzig. Chemie Leipzig zahlt weiterhin Lehrgeld in der Fußball-Regionalliga. Am Sonntagnachmittag musste sich das Team von Dietmar Demuth vor 1220 Zuschauern beim VfB Auerbach mit 0:3 (0:2) geschlagen geben. Ein Doppelschlag in der ersten Hälfte versetzte den Leutzscher Hoffnungen auf Punkte schon frühzeitig einen herben Dämpfer.

Chefcoach Demuth hatte die Seinen im Vergleich zum letzten Punktspiel umgebaut, schickte Daniel Heinze ins Sturmzentrum und beorderte Kapitän Stefan Karau auf die rechte Abwehrseite. Für ihn sollte Neuzugang Sascha Rode im Zentrum mehr Stabilität beweisen. In den ersten Minuten der Partie gelang das auch gut, die Gäste aus Leipzig bemühten sich um Vorwärtsdrang.

Auerbacher Führung Mitte der ersten Hälfte

In der 12. Minute setzte sich Nikolas Ludwig über rechts durch, konnte aber in höchster Not von einem Auerbacher Fuß am Strafraum gestoppt werden. Die Gäste antworteten mit einem Fernschuss in der 15. Minute, der knapp über das Tor von Julien Latendresse-Levesque strich.

Das Unheil für die von 600 Fans unterstützen Leutzscher begann in der 21. Minute: Nach schnellem Gegenstoß kam Auerbachs Marc-Phillipp Zimmermann vor Latendresse-Levesque zum Schuss, der Chemie-Keeper konnte abwehren, aber Links-Außen Danny Wild stand goldrichtig und schob zur VfB-Führung ein. Dem nicht genug: Drei Minuten später segelte ein Eckstoß von Links aussichtreich in den Chemie-Strafraum und fand am zweiten Pfosten den völlig ungedeckten Felix Lietz, der auf 2:0 für Auerbach erhöhen konnte.

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Kind bringt etwas Schwung

Chemie war sichtlich angeknockt, Auerbach bestimmte weiterhin die Szenerie. Chefcoach Demuth versuchte das eigene Spiel wieder zu strukturieren, brachte schon nach 30 Minuten Tommy Kind für Alexander Rodriguez-Schwarz. Das machte sich in der Vorwärtsbewegung bezahlt, mehrere Eckstöße waren die Folge – allerdings alle ohne nennenswerten Abschluss. Mit 0:2 aus Leutzscher Sicht ging es in die Kabinen.

Mit Rückenwind von Demuths Halbzeitansprache drängten die Gäste nach Wiederbeginn auf den Anschluss. In der 46. Minute jagte Kind das Leder nach Vorarbeit von Manuel Wajer an die Auerbacher Latte, in der 55. Minute wurde sein Schuss glänzend geklärt. In der 59. Minute probierte es der agile Ludwig, aber auch sein Schuss war zu ungenau.

Zimmermann mit der Entscheidung zehn Minuten vor dem Ende

Bis zu Mitte der zweiten Hälfte hatten die abgeklärten Auerbacher das Spiel aber wieder mehr im Griff, konnten selbst wieder Chancen erspielen. In der 78. Minute hatte Danny Wild das dritte Tor schon auf dem Fuß, schlenzte den Ball aber über den Leutzscher Kasten. Besser machte es Marc-Philipp Zimmermann in der 80. Spielminute nach Patzer von Sascha Rode, vollendete zum 3:0-Führung. Dabei blieb es auch bis zum Abpfiff.

Mit drei Punkten auf dem Konto belegt Chemie so weiterhin den 16. Tabellenplatz in der Regionalliga, Auerbach ist Vierzehnter. Am kommenden Samstag (13.30) empfangen die Leutzscher den Tabellenletzten FSV Luckenwalde im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark.

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