Ausbaupläne für das DDV-Stadion In Dresden wird es keine Stadionerweiterung um jeden Preis geben. © BAM Sports GmbH/phase 10
Ausbaupläne für das DDV-Stadion

Keine Stadionerweiterung um jeden Preis

Dynamos Geschäftsführer Michael Born warnt davor, die Sache übers Knie zu brechen.

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Dresden. Dresdens Bewerbung um die EM 2024 hat das Thema einmal mehr auf die Tagesordnung gesetzt: Das Stadion der Dynamos müsste ausgebaut werden. Denn zum einen ist die Heimstätte der Schwarz-Gelben für eine EM-Bewerbung eigentlich zu klein. Zum anderen platzt das Stadion auch bei Dynamo-Spielen regelmäßig aus allen Nähten. Dynamo könnte deutlich mehr Tickets verkaufen.

Stadion-Eigentümer und Stadt sind sich zumindest einig, dass ein Ausbau des DDV-Stadions erwünscht ist. Erste Visualisierungen existieren bereits. Doch Dynamos Geschäftsführer Michael Born warnt davor, die Sache übers Knie zu brechen. „Bei allen nachvollziehbaren Emotionen, die mit einer Bewerbung als EM-Austragungsort von Dresden verbunden sind, lautet für uns auch zukünftig die oberste Handlungsmaxime, dass wir aus rationalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten über eine Stadionerweiterung nur dann nachdenken könnten, wenn diese für den Verein aus finanzieller Sicht sinnvoll wäre und gleichzeitig langfristig Mehreinnahmen bedeuten würden“, so der Herr über Dynamos Finanzen.

Denn bereits jetzt stöhnt Dynamo unter den Mietzahlungen für die noch längst nicht abbezahlte Arena. Der Ausbau, wenn denn überhaupt machbar, wäre mit neuen hohen Kosten verbunden, an denen sich wohl auch der Hauptmieter in Form von höheren Abgaben beteiligen müsste. Man werde die wirtschaftliche Vernunft nicht aus den Augen verlieren, so Born.

Region/Dresden SG Dynamo Dresden

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