RB Leipzigs A-Junioren müssen sich mit einem torlosen Remis zufrieden geben RB Leipzigs A-Junioren müssen sich mit einem torlosen Remis zufrieden geben ©
RB Leipzigs A-Junioren müssen sich mit einem torlosen Remis zufrieden geben

Keine Tore am Cottaweg – RB U19 reicht starke Schlussphase nicht zum Sieg

Die U19 von RB Leipzig gelingt nach zahlreichen Torchancen in den letzten 25 Minuten nicht der Lucky Punch gegen eine kampfstarke Mannschaft von Hannover 96.

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Leipzig. Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg gegen die beiden Spitzenteams der A-Junioren Bundesliga Nordost empfing die Mannschaft von Achim Beierlorzer den letztjährigen Pokalsieger Hannover 96. Mit einem Rückstand von aktuell 14 Punkte auf den VfL Wolfsburg geht es für die U19 nur noch um Platz 3, der zusammen mit dem Hamburger SV hart umkämpft ist.

Das Spiel beider Mannschaften begann verhalten und spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Die erste Torchance ergab sich für RB in der zehnten Spielminute, doch Kapitän Ermedin Demirovic scheiterte aus knapp acht Metern mit seinem Heber an Hannover-96-Schlussmann Marlon Sündermann.

Das Spiel in der 1. Halbzeit war geprägt von Kampf und Ungenauigkeiten im Passspiel beider Teams. Die RB-Defensive stand um Julian Chabot und Paul Grauschopf sehr sicher. Wenn die Gäste einmal gefährlich wurden, dann über die linke Seite über den quirligen Patrice Epale Otto, der bester Hannoveraner war.

Kurz vor der Pause kamen die Gastgeber aber doch noch einmal gefährlich vor das Tor. In der 42. Spielminute scheiterte Demirovic mit seinem Kopfballversuch am glänzend aufgelegten Sündermann und drei Minuten später probierte es Nicolas-Gerrit Kühn mit einem Schuss aus zwölf Metern halblinker Position.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit wenig Tempo und Torchancen auf beiden Seiten. Die sonst so spielstarken Emir Demirovic, Agyemang Diawusie und Kamil Wojtkowski, der bereits Profiluft schnuppern durfte, blieben bislang blass.

Ab der 65. Spielminute drehte die Mannschaft von Achim Beierlorzer aber auf, zeigte sehenswerte Kombinationen und erarbeite sich zahlreiche Möglichkeiten.

Nach einem Konter und feinem Pass von Kühn scheiterte Diawusie in der 67. Spielminute allein an dem herauseilenden Sündermann aus acht Metern halblinker Position. Nur sieben Minuten später war es wieder der schnelle Diawusie, der die größte Chance des Spiels auf dem Kopf hatte. Nach schöner Einzelaktion von Rechtsverteidiger Jordan Born vergab Diawusie seine präzise Flanke per Flugkopfball aus rund zwei Metern.

Weitere Gelegenheiten in der 82. Minute nach einem Kopfball von Julian Chabot sowie ein erneuter Heber Versuch von Torjäger Demirovic eine Minute später blieben ohne Erfolg. Den endgültigen Lucky Punch verpasste in der 89. Minute Nicolas-Gerrit Kühn, dessen Schuss aus rund zehn Metern zentraler Position über das Tor ging.

Achim Beierlorzer nach dem Spiel: „Uns fehlt im Moment die spielerische Linie. Hannover 96 hatten aggressiv dagegen gehalten, aber wir haben vier bis fünf Großchancen und müssen uns einfach belohnen. Die Jungs arbeiten im Moment viel, aber es läuft gerade einfach nicht ganz. Der ältere Jahrgang ist auch ein wenig verunsichert, weil sie nicht wissen, wie es nächstes Jahr weiter geht.“

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