Rotenberg Seulingen Buzzer Der SV Rotenberg und der TSV Seulingen stehen sich in der kommenden Saison in der Bezirksliga gegenüber. © Schneemann
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Keine Zweifel an der Leistungsstärke

Bezirksliga: Frühes Pokalaus des Eichsfelder Quartetts kein Zeichen von fehlender Konkurrenzfähigkeit

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Eichsfeld. Vier Mannschaften aus dem Untereichsfeld sind in der 1. Runde des Fußball-Bezirkspokals gestartet, null von ihnen waren auch danach noch im Wettbewerb. Bergdörfer, Bilshausen, Seulingen und Rotenberg schieden allesamt gegen Ligakonkurrenten aus – ein Warnsignal vor dem Ligabeginn?

Nicht, wenn es nach den Trainern geht. „Nach unserem Pokalmatch war ich sogar eher beruhigt“, beteuerte Tobias Dietrich, der den Aufsteiger SV Rotenberg coacht. „Nach dem 1:5 gegen Northeim II beim Clausen-Cup hatte ich eher Bedenken. Aber was wir in Petershütte gezeigt haben, war absolut Bezirksliganiveau. Wir haben zwar mit 0:2 verloren, aber uns sehr gut präsentiert. Bis zur 77. Minute stand es 0:0, dann haben wir ein unglückliches Freistoßtor kassiert. Wenn alle Mann an Bord sind, dann bin ich guter Dinge.“

Zwar sei die Vorbereitung eher „durchgewachsen“ gewesen, weil immer wieder Leute gefehlt hätten, aber „alle haben mitgezogen“. Dass sich alle hiesigen Mannschaften so früh aus dem Cup gegen andere Bezirksligisten aus der eigenen Staffel verabschiedet hätten, sei kein Hinweis auf fehlende Leistungsfähigkeit. „Es zeigt aber, wie stark und ausgeglichen die Liga ist. Da kann jeder schnell mal unten reinrutschen, wenn er nicht aufpasst.“

Den Liganeuling TSV Seulingen erwischte es zum Cupauftakt bei der SG Lenglern. Mit 0:2 mussten sich die Jungs von Trainer Ercan Beyazit geschlagen geben. „Aufschlussreich war das Spiel auf jeden Fall“, hebt Beyazit hervor. Gezeigt habe das Spiel, dass der Kader in der Breite gut aufgestellt sei. „Gegen Lenglern hat die Hälfte der vermeintlichen Stammmannschaft gefehlt. Die, die auf dem Platz standen, haben aber eine Superleistung abgeliefert. Dass wir die nicht abschießen, war klar. Lenglern war ein Tor besser, aber wir sind auf einem guten Weg“, beteuert Beyazit.

Das Duell mit dem kommenden Meisterschaftskontrahenten habe bewiesen, dass das Team körperlich „voll auf der Höhe“ sei. Das sei auch wichtig, denn in der Bezirksliga werde schneller gespielt. „Da kann man es sich nicht leisten, mal weniger Meter zu machen“, weiß der Seulinger Trainer. „Jetzt geht es darum, noch am Feintuning zu arbeiten.“ Schließlich soll das eigene Punktekonto möglichst schnell gefüllt werden.

Einen echten Nackenschlag musste die SG Bergdörfer zum Bezirkspokalauftakt einstecken. Mit einem Heim-0:4 gegen den FC Sülbeck/Immensen hatte wohl kein SG-Spieler, -Verantwortlicher und -Fan gerechnet. „Sülbeck war an diesem Tag einfach aggressiver und spritziger als wir“, erinnert sich Simon Schneegans. Die Pleite vor eigenem Publikum habe ihm aufgezeigt, „dass wir noch mehr arbeiten müssen“.

Spielerisch und technisch muss der SG vor der Konkurrenz nicht bange sein, defensiv klemmte es streckenweise jedoch noch gewaltig. Gegen Seulingen sollen die Abwehrwackler jedoch behoben sein. „Die Vorbereitung war gut, Belastung und Umfang haben gestimmt“, betont Schneegans. Einige Neuzugänge müssten sich noch an das System gewöhnen. Alles in allem sei der Kader jedoch gut aufgestellt. „Die Jungs pushen sich gegenseitig“, lobt Schneegans.

Für die Blau-Weißen aus Bilshausen hieß das Pokalstoppschild SVG Einbeck. Nach 1:0-Pausenführung unterlag die Crew von Spielertrainer Sebastian Gehrke noch mit 1:3. Auf die ersten 45 Minuten könne man jedoch aufbauen, versichert Gehrke: "Die erste Halbzeit war richtig gut. Da war Feuer drin, so wie ich es mag. Das gibt mir viel Mut für die ersten Spiele.“

In der vergangenen Saison war die Defensive bei den Blau-Weißen Trumpf – in den jüngsten Testspielen jedoch nicht. „In denen haben wir relativ viele Gegentore kassiert. Wir müssen dahin kommen, wieder besser in der Abwehr zu stehen“, erklärt der Spielertrainer. Die Vorbereitung sei aufgrund vieler Urlauber und einiger angeschlagener Akteure zwar „sehr durchwachsen“ verlaufen, das beunruhigt den ehemaligen SVG-Kapitän aber nicht: „Ich habe großes Vertrauen in meine Truppe. Wir können richtig guten Fußball spielen.“ Gegen Dostluk Spor siegte bilshausen zuletzt mit 4:2.

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