Leipzigs Naby Keita jubelt nach seinem Treffer auch mit Timo Werner (dpa). Naby Keita jubelt nach seinem Treffer mit dem Torschützen zum 0:2, Timo Werner. © dpa
Leipzigs Naby Keita jubelt nach seinem Treffer auch mit Timo Werner (dpa).

Keita und Werner: Die Unterschiedsspieler bei RB Leipzig

In einer starken Mannschaft stechen Naby Keita und Timo Werner mit zwei „weltklasse“ Treffern heraus. Der Sportbuzzer erklärt, warum die beiden Stars von RB Leipzig gegen den Hamburger SV die Unterschiedsspieler waren.

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Hamburg/Leipzig. Die Dominanz von RB Leipzig zeigte sich am Freitagabend beim Hamburger SV deutlich: 19:8 Torschüsse, 14:4 Ecken, 63:37 Prozent Ballbesitz. Doch Spiele gewinnt man bekanntlich nicht dank einer blendenden Statistik, sondern mit Toren. Beim 2:0-Sieg im Volksparkstadion beeindruckte vor allem die Art und Weise, wie Naby Keita und Timo Werner die entscheidenden Treffer für den Vizemeister erzielten. Keeper Peter Gulacsi brachte es am Freitagabend auf den Punkt: „Wir haben auch als Mannschaft super gespielt. Aber Naby und Timo haben es weltklasse gemacht.“

RB Leipzig holt beim Hamburger SV in einem umkämpften Bundesligaspiel drei Punkte und fügt den Norddeutschen die erste Saisonniederlage zu.

HSV-Coach Markus Gisdol gab nach der Niederlage unumwunden zu: „Warum Keita so ein toller Spieler ist, hat er gezeigt. Eigentlich war es keine Torchance, woraus er ein Tor macht.“ RB-Kapitän Willi Orban stimmte in die Lobeshymne ein: „Es sind außergewöhnliche Fähigkeiten, die der Junge hat. So eine Einzelleistung hat es heute gebraucht, um das Spiel auf unsere Seite zu kippen.“

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Denn bis zur 67. Minute waren die Gäste zwar dominant, aber der geniale Augenblick fehlte. Keita nahm sich aus 20 Metern einfach ein Herz und versenkte den Distanzschuss im HSV-Kasten, nachdem er bereits einen Gegenspieler locker stehen gelassen hatte. Seine Gesamtbilanz: Er gab mit sechs Torschüssen die meisten aller Akteure auf dem Platz ab. Noch beeindruckender: Mit 74 Prozent gewonnener Zweikämpfen ragte der 22-Jährige heraus und dominierte das Mittelfeld.

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Drittes Tor im dritten Spiel

Mit dem 1:0 war das bis dato umkämpfte Duell natürlich nicht entschieden. Deshalb der Knockout für den HSV dank des 2:0 von Timo Werner nur acht Minuten später umso wichtiger. „Es war eine weltklasse Aktion. Mit seinem Speed ist er schwer zu halten. Es ist die eine Sache, zwei drei Leute stehen zu lassen. Noch so kalt vor der Bude zu sein, eine andere“, sagte Mitspieler Orban anerkennend.

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Zur Erinnerung: Werner legte nach einem schönen Pass von Kampl etwa einen 50-Meter-Sprint hin, ließ zwei Gegenspieler alt aussehen und auch dem HSV-Keeper keine Chance. „Er hat momentan eine Form die beeindruckend ist. Eine Mischung aus Ruhe am Ball, die man so von ihm noch nicht kennt, und trotzdem hat er einen wahnsinnigen Zug zum Tor und ist fast nicht zu stoppen.“ Beim HSV erzielte der Nationalspieler am dritten Spieltag bereits seinen dritten Bundesligatreffer.

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Einziger Wermutstropfen nach dem ersten Auswärtsdreier: Keita musste in der 89. Minute mit Adduktorenproblemen den Platz verlassen. Der 22-Jährige humpelte vom Feld und hielt sich dabei die Leiste. Weil Hasenhüttl sein Wechselkontingent zu diesem Zeitpunkt schon ausgeschöpft hatte, spielten die Gäste zu Zehnt zu Ende. Der Trainer sagte: „Bei Naby weiß ich noch nicht, ob er verletzt ist. Ich habe mich nur ein bisschen geärgert, dass ich vorher schon den dritten Wechsel vollzogen habe. Das mache ich künftig auch nicht mehr.“

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