Freude pur bei RB Leipzigs Naby Keita: Der Mittelfeldmotor erzielte gegen den SV Werder Bremen den wichtigen Führungstreffer.  Freude pur bei RB Leipzigs Naby Keita: Der Mittelfeldmotor erzielte gegen den SV Werder Bremen den wichtigen Führungstreffer.  © Imago
Freude pur bei RB Leipzigs Naby Keita: Der Mittelfeldmotor erzielte gegen den SV Werder Bremen den wichtigen Führungstreffer. 

Keita wieder Bremen-Schreck – RB Leipzig zurück auf Platz zwei

RB Leipzig bleibt in dieser Bundesligasaison zu Hause eine Macht. Doch der Vizemeister sorgt im Duell gegen den Tabellen-16. Werder Bremen erst spät für klare Verhältnisse.

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Leipzig. Platz zwei in der Bundesliga zurück erobert: In einer umkämpften Partie gewinnt RB Leipzig am Samstag vor mehr als 40.100 Zuschauern im heimischen Rund gegen Werder Bremen mit 2:0 (1:0). Naby Keita erzielt nach 34 Minuten die Führung. Vergangene Saison traf der Guineer beim 3:1-Heimsieg gegen Bremen doppelt. Verteidiger Bernardo macht mit einem späten Treffer (87.) den Deckel drauf.

Der Vizemeister bleibt damit in der Liga zu Hause weiter ungeschlagen und baut seinen Vorsprung auf Platz drei und vier auf zwei bzw. fünf Punkte aus. Denn Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 trennten sich in einem verrückten Ruhrpott-Derby 4:4-Unentschieden.

RB Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl sagte nach der umkämpften Partie: "Es war heute ein riesen Stück Arbeit für uns. Als ich vor dem Spiel die Aufstellung mit Fünferkette gesehen habe dachte ich, es kommt wieder ein Gegner der nur tief verteidigt. Aber das Gegenteil war der Fall. Sie haben es immer wieder geschafft, uns fußballerisch vor Probleme zu stellen.“

Sein Gegenüber Florian Kohfeldt war dementsprechend enttäuscht nichts Zählbares mitgenommen zu haben: „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. In beiden Halbzeiten habe ich uns aktiv und mit vielen Kontermöglichkeiten gesehen. Insgesamt können wir nicht zufrieden sein, weil wir einen Punkt hätten wegfangen können."

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Nach dem Monaco-Sieg sind alle drei angeschlagenen RB-Spieler fit geworden. Yussuf Poulsen stürmt neben Timo Werner, Kevin Kampl ersetzt den verletzten Marcel Sabitzer auf der Zehn, Diego Demme beginnt dafür neben Naby Keita auf der Sechs. Marcel Halstenberg spielt auf der linken Abwehrseite. Weitere Verstärkung für Hasenhüttl: Sein Co-Trainer Zsolt Löw sitzt nach langer Krankheitspause wieder neben ihm auf der Bank.

Die Bremer stellen um, denn Kapitän Junuzovic fehlt wegen muskulären Problemen. Für den Österreicher rückt Innenverteidiger Lamine Sane in die Startelf, die Gäste spielen mit Dreierabwehrkette, die defensiv zur Fünferkette wird. Bei richtig ungemütlichem und regnerischem Novemberwetter treten die Gäste zunächst wie ein Tabellen-16. auf und stellen sich hinten rein. Nach fünf Minuten die erste gefährliche RB-Szene über Klostermann, der rechts einen Pass scharf ins Zentrum schiebt, Werder klärt vor Werner in höchster Not. Das scheint der Weckruf für die Gäste zu sein. Die mischen nun munter mit, sind deutlich aktiver nach vorn.

Keita wieder erfolgreich gegen Bremen

Nach einer Viertelstunde Demmes Großchance nach Zuckerpass von Keita, die Werder-Keeper Pavlenka mit starker Parade vereitelt. Die Leipziger schalten in den Offensivmodus. Halstenbergs Gewaltschuss trifft Orban (20.) am Kopf, der Ball springt ins Tor – doch der RB-Kapitän steht im Abseits.

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Mit ein bisschen Glück nach 34 Minuten die Führung in einer umkämpften Partie: Forsberg will mit scharfem Pass durch die Mitte Werner anspielen, doch der Ball landet bei Bremens Delaney, der unfreiwillig für Keita auflegt. Der Guineer belohnt sich aus 20 Metern für seine gute Vorstellung mit seinem Tor zum 1:0. Vom Innenpfosten landet die Kugel im Werder-Netz. Poulsen, Werner und Co. drängen vor der Pause aufs 2:0, es bleibt beim knappen Vorsprung.

Gulacsi hält die knappe Führung

RB-Coach Hasenhüttl wechselt bereits in der Halbzeit. Für den in der Woche mit Adduktorenproblemen angeschlagenen Halstenberg kommt Bernardo. Nach einem Standard wird es für die Leipziger mal wieder brenzlig, diesmal weil Upamecano nach einem Werder-Freistoß den Ball nur knapp am eigenen Tor vorbei köpft. Noch gefährlicher der Fallrückzieher von Bremens Stürmer Bartels (58.), den Gulacsi aber hält.

Zwischen der 70. und 75. Minute vereitelt der ungarische Keeper zwei weitere Bremer Chancen. Weil die Leipziger nur wenig Offensivdruck erzeugen, wird Werner eine Viertelstunde vor Schluss durch Augustin ersetzt. Poulsen kann den Deckel drauf machen, vergibt aber frei vor Werders Keeper. Erst der eingewechselte Bernardo sorgt für klare Verhältnisse: Drei Minuten vor dem Abpfiff hält der Verteidiger aus knapp 20 Metern einfach drauf und trifft zum 2:0-Endstand.

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Die Statistik zum Spiel:

RBL: Gulacsi - Klostermann, Orban (C), Upamecano, Halstenberg (46. Bernardo) - Demme, Keita – Kampl, Forsberg (80. Laimer) - Poulsen, Werner (75. Augustin)

SVW: Pavlenka – Moisander (C), Veljkovic, L. Sane (78. Belfodil) – Bargfrede (66. Kainz), Gebre Selasie, Augustinsson - M. Eggestein, Bartels, Delaney - Kruse

Tore: 1:0 Keita (34.), 2:0 Bernardo (87.)

Zuschauer: 40.172

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