Weltmeister Kevin Großkreutz (l.) und Darmstadt-Trainer Dirk Schuster Weltmeister Kevin Großkreutz (l.) und Darmstadt-Trainer Dirk Schuster © imago/Jan Huebner
Weltmeister Kevin Großkreutz (l.) und Darmstadt-Trainer Dirk Schuster

Darmstadt äußert sich zur Großkreutz-Frage - Rückkehr zum BVB denkbar?

Weltmeister Kevin Großkreutz steckt erneut in der Karriere-Sackgasse. Darmstadt-Trainer Dirk Schuster lobt den 29-Jährigen zwar - allerdings nicht für dessen sportliche Leistungen. Flüchtet Großkreutz nun zum BVB?

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Während seine ehemaligen Nationalmannschaftskollegen langsam das Projekt Titelverteidigung angehen, steckt Kevin Großkreutz erneut in der Karriere-Sackgasse. Darmstadt 98 scheint nach dem Klassenerhalt nicht mehr mit dem Weltmeister zu planen, obwohl es zumindest zwischenmenschlich offenbar bestens passt. Auf dem Feld sieht es jedoch anders aus. Reicht es bei Großkreutz nicht mal mehr für die 2. Liga?

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Darmstadt-Trainer Dirk Schuster in Bild: "Kevin hat sich bislang in der ganzen Zeit sehr vorbildlich verhalten – auch wenn es in der Rückrunde Situationen gab, in denen es sportlich schwierig für ihn war. Ihm eilte ja ein anderer Ruf voraus, davon habe ich überhaupt nichts mitbekommen. Er hat mit seiner Familie hier zudem ein Umfeld vorgefunden, nach dem er, glaube ich, gesucht hat und in dem er sich wohlfühlt." Eigentlich ein Lob - im Ergebnis sind die Worte für Großkreutz aber bitter. Im für die Lilien entscheidenden Saisonendspurt kam der Außenverteidiger kaum noch zum Zuge. In den abschließenden drei Spielen reichte es für lediglich 26 Einsatzminuten.

Schuster: "Werden keinen vom Hof jagen"

Soll Großkreutz also gehen? Schuster antwortet allgemein, will sich nicht direkt auf seinen prominentesten Profi beziehen. Der Trainer weist lediglich darauf hin, dass Spieler, die den Verein verlassen sollen, informiert seien. Er stellt aber auch klar: "Wir werden keinen mit Macht vom Hof jagen, in dem man komische Trainingsmethoden anwendet. Das ist nicht unsere Art. Das gehört sich auch einfach nicht. Die Verträge sind zu irgendeinem Zeitpunkt abgeschlossen worden, wo keine Seite zur Unterschrift gezwungen wurde. Dann haben wir die Pflicht, diese Verträge zu respektieren. Wenn es anderweitige Lösungen geben sollte, werden wir die auch mittragen, wenn sie für uns Sinn ergeben."

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Ein zumindest vorläufiger Ausweg für Großkreutz könnte eine Rückkehr zu seinem Herzensverein Borussia Dortmund sein. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte dem Abwehrspieler bereits angeboten, bei der zweiten Mannschaft trainieren und sich fit halten zu können. Eine Beförderung zum Profi-Team schloss Watzke aber aus.

Großkreutz hat Vertrag bis 2019

Eine andere Möglichkeit: Der bis 2019 gebundene Großkreutz drängt sich in Darmstadts Saisonvorbereitung noch einmal mit Nachdruck auf. Auch hier bleibt Schuster allerdings allgemein: "Grundsätzlich wäre es der beste Effekt, wenn ein Spieler uns zeigt: ‚Hier Trainer, ich kann das viel besser, als die Leute, die Du vielleicht favorisiert hast. Ich zeig Dir das.‘ Das wäre für alle eine gute Situation, weil der Konkurrenzkampf sich hochschaukeln würde und die Qualität da wäre, die uns besser macht.“

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