10. Oktober 2018 / 15:10 Uhr

Kinderkrebshilfe: Promis kickten auf Usedom für guten Zweck

Kinderkrebshilfe: Promis kickten auf Usedom für guten Zweck

Gert Nitzsche
In den Spielen zwischen den Fußballverbänden gab es viele schöne Szenen. Hier zieht Thomas Reichenberger (Nr. 9) ab.
In den Spielen zwischen den Fußballverbänden gab es viele schöne Szenen. Hier zieht Thomas Reichenberger (Nr. 9) ab. © Gert Nitzsche
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Mattuschka, Reichenberger und Co. zu Gunsten der Kinderkrebshilfe im Duell mit Insel-Team

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Der Fußballverband Vorpommern-Greifswald veranstaltete zusammen mit dem Niedersächsischen Fußballverband Kreis Osnabrück-Stadt ein Benefizspiel zu Gunsten der Kinderkrebsstation der Universitätsmedizin Greifswald – eine beispielgebende Aktion. Am Wochenende wurde Station im Stadion am Bansiner Fischerweg auf der Anlage des FC Insel Usedom gemacht. Unter dem Motto „Wir kicken den Krebs weg“ fand die Benefizveranstaltung mit zwei Fußballvergleichen und einem interessanten Rahmenprogramm statt.

Bei einem Treffen in Osnabrück hatten sich vor Wochen der Vorsitzende des Fußballverbandes Vorpommern-Greifswald, Enrico Beck, und der stellvertretende Kreisvorsitzende aus der Partnerstadt, André Schmeier, zu einer gemeinsamen Aktion verständigt. Dazu Enrico Beck: „Das war für uns eine Herzenssache. Wir waren uns sofort einig, um etwas in die Wege zu leiten.“ Also wurde das Benefizspiel vereinbart.

Neben dem Treffen für die gute Sache, standen – außer einem Rahmenprogramm – die angesetzten Fußballspiele im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dabei gab es wunderschöne Tore zu bewundern. Nachdem eine Nachwuchs-Stützpunktauswahl Vorpommerns gegen Osnabrück mit 5:2 gewann, fielen im Spiel der Oldies insgesamt zehn Treffer.

Die mit den bekannten Ex-Bundesligaspielern Thomas Reichenberger und Torsten Mattuschka angetretenen Gäste hatten dabei mehr Kondition und sie waren eingespielter. Ihr Sieg mit 7:3 Toren spielte eigentlich eine untergeordnete Rolle, denn es ging bekanntlich um die Gesamtaktion, die die Zuschauer anlockte.

So konnten die knapp 200 Besucher manch technisches Kabinettstückchen und ein besonderes Zaubertor von Mattuschka, der wie Reichenberger doppelt traf, erleben. „Ein schönes Spiel, mit einem entsprechenden Rahmen. Das hat mir blendend gefallen“, schwärmte Reichenberger hinterher. Zum Sieg selbst ergänzte des Ex-Profi: „Schließlich spielen wir öfter zusammen und kennen unsere Laufwege.“ Allerdings hielt das heimische Insel-Team lange gut dagegen und kam auch zu Treffern. Ronny Krüger, Rene Thiel und Enrico Beck trafen mit sauberen Toren und konnten so das Ergebnis erträglich gestalten.

Der für seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit bekannte FC Insel Usedom hatte alles beispielgebend vorbereitet, um dieses Benefiz-Event auszutragen.

Entsprechende Vereinbarungen wurden zusammen mit der Vorsitzenden des Vereins zur Unterstützung krebskranker Kinder Greifswald e. V. getroffen, der 1990 gegründet wurde. Die Vorsitzende Dagmar Riske (selbst Krankenschwester) hatte ihre Stellvertreterin , Ute Schönfeldt, mit ins Boot geholt und den Kontakt zum Fußballverband hergestellt. Bei Enrico Beck und André Schmeier liefen sie offene Türen ein. „Unsere Spende für den Verein ist Herzenssache, hoffentlich gibt es bald eine eine Neuauflage in Osnabrück“, wünschen sich beide Organisatoren.

Für das Rahmenprogramm hatten die Mütter der Fußballsteppkes der F 1 und F 2 der SG Bansin-Ahlbeck schmackhaften Kuchen gebacken. Ines Fenzke, Anja Bruder, Sabrina Schulz und Steffanie Umlauf freuten sich, dass auf diese Weise zusätzliche Geldstücke in die Spendenbox, die in den nächsten Tagen in Greifswald noch aufgefüllt wird, gelangten. Daneben hatte Schmeier aus Osnabrück eine Geldspende von 800 Euro im Gepäck, die Ute Schönfeldt von der Krebshilfe strahlend in Empfang nahm.

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