09. September 2018 / 18:34 Uhr

Kläglich: SSV Kästorf verschenkt Sieg gegen den SC Gitter

Kläglich: SSV Kästorf verschenkt Sieg gegen den SC Gitter

Malte Schönfeld
Landesliga: SSV Kästorf gegen SC Gitter
Überflüssig: Der SSV Kästorf (l. Jannik Jennerich) verlor mit 2:3 gegen den SC Gitter. © Sebastian Preuß
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Fassungslose Gesichter beim SSV Kästorf nach dem Spiel gegen den SC Gitter: Über 90 Minuten war die Mannschaft von Trainer Georgios Palanis klar die bessere Mannschaft, erspielte sich Chancen en masse und ging auch zweimal in Führung. Das Problem: Nach dem 2:1-Halbzeitstand machte der SSV den Sack nicht zu – und verlor in der Fußball-Landesliga vollkommen unnötig mit dem Abpfiff noch 2:3.

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Kästorf spielte so wie man es kennt: mit dem Ball geschmeidig, gute Bewegungen und Positionswechsel, kreativ im letzten Drittel. Völlig zurecht fiel auch früh das 1:0 durch Yves Sinze, bei dessen Sturmlauf die Abseitsfalle Gitters völlig fehlschlug. Zu diesem Zeitpunkt war der SSV spielerisch eine ganze Klasse besser.

Mit dem ersten Angriff der Gäste dann aber der Gegenschlag – aus einem Konter heraus. Dass Gitter hier seine Stärken hat, hätte Kästorf wissen müssen. Trotzdem ging der Gastgeber noch vor der Pause durch Sinzes zweiten Treffer wieder in Front. Die Kräfteverhältnisse waren wiederhergestellt und sollten sich auch in der zweiten Halbzeit fortsetzen: Arenc Palluqi und Umed Zandi klauten sich zunächst gegenseitig das 3:1, im Eins-gegen-eins vergab kurz darauf Noah Mamalitsidis, Palluqi erzielte ein Abseitstor (68.) und auch Zandi hatte noch eine Riesenchance auf dem Fuß.

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Dass Kästorf hier so kläglich mit seinen Möglichkeiten umging, wurde durch Gitters 2:2 deutlich, es war wieder ein Konter. Und zu allem Übel warf der SSV zum Schluss – vielleicht etwas zu kopflos –  noch mal alles nach vorn und lief in den dritten SC-Gegenlauf, der das 2:3 und die unnötige Niederlage bedeutete.

Palanis: „Wir haben ein gutes Spiel gesehen, außer dass wir unsere Chancen nicht gemacht haben. Nach dem 2:2 sind wir blind nach vorn gelaufen – und Gitter hat uns dafür bestraft.“

SSV: Neuschulz – Saikowski, Michel, Brakowski, Klinger (89. Gerlof) – Jennerich, Zandi – Palluqi (69. Agirman), Neumann, Mamalitsidis – Sinze (64. Reich).
Tore: 1:0 (10.) Sinze, 1:1 (25.) Winnicki, 2:1 (37.) Sinze, 2:2 (73.) Tas, 2:3 (90.+3) Obichukwu.

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