Landesliga Ost: PSV Rostock - SG Karlsburg/Züssow 0:2 (0:0). Richard Eichelkraut (l.) und die SG Karlsburg/Züssow reisen zu Eintracht Behrenhoff in der Auftaktrunde des Landespokals. © Johannes Weber
Landesliga Ost: PSV Rostock - SG Karlsburg/Züssow 0:2 (0:0).

Klare Favoriten: Greifswalder FC und SV Görmin

In der ersten Pokalrunde sind die Verbandsligisten in Lubmin beziehungsweise Hohendorf zu Gast.

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Greifswald. Die Fußball-Mannschaften, die auf Landesebene spielen, haben an diesem Wochenende ihren Auftritt im Pokalwettbewerb. Die Greifswalder und die im Umfeld beheimateten Mannschaften haben diesmal relativ kurze Anfahrtswege. In Lubmin kommt es zum Derby zwischen Sturmvogel Lubmin (Landesklasse) und dem Greifswalder FC (Verbandsliga). Der zweite Verbandsligist, SV 90 Görmin, spielt beim Hohendorfer SV 69 (Landesklasse). In Behrenhoff (Landesklasse) tritt das Landesligateam der SG Karlsburg/Züssow an. Ein Landesklasse-Duell gibt es zwischen der SG Reinkenhagen und Blau-Weiß Greifswald. Der HFC Greifswald (Landesklasse) empfängt den Verbandsligisten Grimmener SV.

Der Greifswalder FC fährt als großer Favorit zum Team Sturmvogel Lubmin. „Für uns zählt nur der Einzug in die nächste Runde“, gibt GFC-Trainer Roland Kroos dann auch ein eindeutiges Ziel aus. Dennoch werden die GFC-Kicker all ihre spielerischen Qualitäten abrufen müssen, um in die nächste Pokalrunde einzuziehen. Lubmin ist eine kampfstarke Truppe, die vom ehemaligen GSV-04-Kicker Lars Kampf angeführt wird.

Für den Greifswalder FC war der erste Spieltag ein guter Start in die neue Saison. In Unterzahl erreichten die Kroos-Kicker ein 1:0 gegen Ueckermünde. Von Nachteil ist ,dass „Rot-Sünder“ Mike Bütterich, der für ein Pflichtspiel vom Sportgericht gesperrt wurde, fehlen wird. Auf der Verletztenliste des GFC ist nach wie vor keine Besserung in Sicht. „Wir müssen wieder auf einige Spieler verzichten, die wir aber ersetzen können. Möglicherweise werden auch mal andere Jungs die Einsatzminuten bekommen", schätzte Kroos die Kaderplanung für das Wochenende ein.

Für die Lubminer Kicker ist es „das Spiel des Jahres“, sagt Stürmer Steve Mercik. Zwar hat seine Mannschaft die Saison mit einer 1:5-Niederlage begonnen, doch „Liga und Pokal sind zwei verschiedene Dinge. Wir werden Greifswald einen heißen Tanz bieten.“ Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14 Uhr im Waldstadion.

Auch die Verbandsliga-Kicker des SV 90 Görmin sollten klarer Favorit beim Landesklasse-Aufsteiger Hohendorfer SV 69 (Anpfiff: Sonntag 14 Uhr) sein. „Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen“, sagt Görmins Co-Trainer Stefan Damm. „Allerdings sehen wir diese Begegnung auch noch als Vorbereitungsspiel auf unseren Verbandsligastart in der kommenden Woche an.“ Görmins erstes Spiel wurde in beiderseitigem Einverständnis mit dem FK Rene Schneider auf den 3. Oktober verlegt. „Wir werden in Hohendorf noch einiges ausprobieren und versuchen, so viel Kickern wie nur möglich Spielpraxis zu geben“, ergänzt Damm.

Ganz ähnlich sieht es Edwin Hübner, der Trainer der SG Karlsburg/Züssow, für das Spiel (Anpfiff: Samstag 14 Uhr) gegen Eintracht Behrenhoff. „Bei uns werden ganz sicher einige Spieler zum Einsatz kommen, die nicht jedes Wochenende in der Startelf stehen.“ Nachdem erfolgreichen Punktspielauftakt (2:0-Auswärtssieg beim PSV Rostock) will die SG nun auch den Einzug in die zweite Pokalrunde klarmachen. „Das Weiterkommen gegen einen unterklassigen Gegner ist für uns Pflicht“, sagt Hübner. Auch hier gibt es quasi ein Derby. „Viele unserer jungen Spieler haben noch nie in Behrenhoff gespielt. Sie freuen sich darauf“, sagt Hübner, der selbst noch nie in Behrenhoff verloren hat. Eine Besonderheit des Spiels ist das Bruderduell zwischen den Stürmern Dennis (Karlsburg/Züssow)und Tino Henkel (Behrenhoff). „Für uns muss an diesem Tag schon alles zusammenpassen“,sagt Marcel Pätrzock, Behrenhoffs Trainer. „Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten.Vielleicht reicht es am Ende ja sogar für eine Verlängerung. Karlsburg/Züssow hat eine sehr starke Mannschaft, die uns sicherlich so einiges abverlangen wird.“

Am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) bestreitet der HFC Greifswald sein erstes Landespokalspiel in der Geschichte des Vereins. Gegner im Hengste-Park ist der Verbandsligist Grimmener SV. Dennoch geben sich die Greifswalder nicht von vornherein geschlagen. „Wir werden versuchen, regelmäßig Nadelstiche zu setzen“, sagt Benjamin Groth, der Trainer der Hengste. „Zunächst müssen wir in der Defensive sicher stehen und Grimmen nicht ins Spiel kommen lassen. Und dann wird es mit Sicherheit den einen oder anderen Konter geben.“ Der HFC Greifswald überraschte am letzten Wochenende bei der Zweitvertretung des FSV Einheit Ueckermünde. Trotz großer Personalnot gelang es der Groth-Elf, das Spiel dank zweier Tore von Mathias Geng mit 2:1 für sich zu entscheiden. Nun folgt das Match gegen den zwei Klassen höher spielenden Grimmener SV. Bereits in der Vorbereitung testete der HFC gegen zwei Verbandsligateams (0:2 gegen SV 90 Görmin und 0:9 gegen GFC). Gegen Grimmen soll nun die Überraschung glücken.

Für die Fußballer von Blau-Weiß Greifswald dauert die Fahrt zu dem Spiel bei der SG Reinkenhagen auch nicht lange. Gut 30 Kilometer müssen die Boddenstädter zurücklegen, um beim Staffelkonkurrenten SG Reinkenhagen zu spielen. „Beide Mannschaften haben ihr erstes Punktspiel gewonnen“, sagt BW-Trainer Andreas Reiter. „Für uns gilt auf jeden Fall, dass wir an dieses Erfolgserlebnis (5:1 gegen Sturmvogel Lubmin– Anm.d.R.) anknüpfen wollen.“ Reiter baut dabei auf das gewachsene Selbstvertrauen seiner Spieler. „ Jeder Einzelne ist bereit, an die Leistungen vom Saisonauftakt anzuknüpfen.“ Allemal wollen die Blau-Weißen einen Erfolg einfahren, um „noch weiter als im Vorjahr zu kommen“, sagt Reiter. Da kam für die Greifswalder im Achtelfinale gegen Kühlungsborn das Aus. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit verlor Blau-Weiß erst im Elfmeterschießen.

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