27. August 2018 / 17:32 Uhr

Knifflige Elfmeterentscheidung bei BSG Chemie II gegen SV Lindenau

Knifflige Elfmeterentscheidung bei BSG Chemie II gegen SV Lindenau

Frank Müller
Chemies Neuzugang Branden Stelmak im Zweikampf mit dem Babelsberger Leonard Koch. 
Oberliga-Stürmer Branden Stelmak (rechts) hatte am ersten Spieltag fünf Mal eingenetzt. © Archiv
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Die zweite Männermannschaft der BSG Chemie Leipzig rangiert in der Stadtliga nach einem 2:1 am Samstag auf dem ersten Tabellenplatz , muss allerdings einen Protest abwarten .

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Leipzig. Heiße Geschichte beim Stadtliga-Match Chemie II gegen SV Lindenau: Chemie gewann 2:1, aber den Lindenauern wurde ein schon verwandelter Elfmeter wieder aberkannt, weil einer ihrer Spieler bei der Ausführung des Strafstoßes zu zeitig in den Strafraum gelaufen war. Der Schiri gab daraufhin Freistoß für Chemie. „Das war ein klarer Regelverstoß, der Elfer hätte wiederholt werden müssen. Ansonsten war es ein geiles Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte“, sagte SVL-Trainer Ronny Ludwig. Die Lindenauer kündigten an, gegen die Wertung des Spiels Protest einzulegen.

BSG Chemie II - SV Lindenau 1848 im AKS

Im Video die wohl am heißesten diskutierte Szene aus dem gestrigen Stadtliga-Spiel unserer 1.Mannschaft bei der Chemie-Reserve im altehrwürdigen AKS. Johannes Gerber läuft beim Strafstoß zu früh in den Strafraum und der von Peter Pöschel verwandelte Elfmeter wird zurückgepfiffen. Gerber wird verwarnt und statt mit Wiederholung setzt der Schiedsrichter entgegen den DFB-Regeln das Spiel mit indirektem Freistoß für die BSG fort.

Gepostet von SV Lindenau 1848 (Fußball) am Sonntag, 26. August 2018

In der Tabelle liegen nach dem 2. Spieltag vier Teams punktgleich vorn, hinter diesem Quartett lauert unter anderem Lok Engelsdorf mit einem Spiel Rückstand, aber gleichfalls weißer Weste. Hauchdünn die Nase vorn haben die Chemiker II dank des beeindruckenden Torverhältnisses von 9:1. Die Basis dafür legten die Grün-Weißen vorigen Donnerstag mit einem 7:0 im Nachholspiel bei Eintracht Süd. Fünf Treffer steuerte allein Branden Stelmak bei. Chemie-Trainer Jens Wuttke nutzte die Gunst der Stunde, konnte den eigentlich für die „Erste“ vorgesehenen Stürmer in der Woche in seinem Team einsetzen – mit besagtem Effekt.

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Auch am Sonntag gegen die Lindenauer half ein Stürmer aus dem Oberliga-Aufgebot mit. Nach Erik Peters traf Eric Berger (per Foulelfmeter) für die Chemie-Reserve. Deren Trainer Jens Wuttke wollte sich kein schlechtes Gewissen wegen der Akteure „von oben“ einreden lassen. „Dafür ist eine zweite Mannschaft wie wir nun mal auch da, dass Spieler der ersten Mannschaft sich hier Spielpraxis holen können, wenn sie oben nicht oder wenig eingesetzt wurden.“ Wuttkes Team musste ab der 27. Minute in Unterzahl spielen, weil der junge Yannick Eschholz wegen wiederholten Fouls die Gelb-Rote Karte sah. „Da hat er sich im Zweikampf ein wenig unerfahren gezeigt, daraus muss er lernen“, urteilte sein Coach.

Chemie war in der ersten Halbzeit spielbestimmend und hatte nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste wie diese auch noch Möglichkeiten, neben dem entscheidenden Elfer von Berger.

Eintracht Schkeuditz kiregt Superstart hin

Ansonsten fiel am 2. Spieltag der Stadtliga das klare 3:0 des SV Tapfer bei Motor Gohlis-Nord auf. „MoGoNo hatte wohl etwas Besetzungsprobleme“, relativierte Tapfer-Trainer Marcus Wittmann den Erfolg etwas. „Außerdem sind wir recht glücklich in Führung gegangen, weil dem MoGoNo-Torwart (Stefan Struck/Anm. d. A) ein Fehler unterlief. Die Gohliser waren dem Ausgleich danach mitunter nahe, ehe Tapfer die Partie endgültig für sich entschied.

Weitere Meldungen aus der Stadtliga Leipzig

Wiederaufsteiger SV Panitzsch/Borsdorf holte mit dem 2:1 gegen Rotation 1950 II den ersten Saisonsieg. Olympia blieb dieser noch versagt, die Jungs von der Mühlwiese trennten sich auf ebendieser vom SV Brehmer 1:1. Das gleiche Resultat erzielte der dritte Liga-Neuling, die Spielvereinigung 1899, zu Hause gegen Lipsia Eutritzsch II.

Eintracht Süd musste sich knapp zwei Tage nach besagtem 0:7 zu Hause erneut geschlagen geben. diesmal jedoch nur 1:2, und zwar gegen TuS Leutzsch. Dabei war die Eintracht nach einer Roten Karte bereits ab der 27. Minute dezimiert. Die andere Eintracht der Liga gewann derweil: Die Schkeuditzer besiegten die Zweite des VfB Zwenkau durch ein Tor von Simon Schröder 1:0. Damit legten die Jungs vom Airport einen Superstart in die Saison hin. Superstarts kriegen sie nebenan ja schließlich ständig vorgeführt…

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