13. Dezember 2018 / 23:01 Uhr

Knockout in der 86. Minute: RB Leipzig nach 1:1 gegen Trondheim ausgeschieden

Knockout in der 86. Minute: RB Leipzig nach 1:1 gegen Trondheim ausgeschieden

Guido Schäfer
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LEIPZIG, GERMANY - DECEMBER 13:  The Rosenberg team celebrate scoring their sides first goal as RB Leipzig players look dejected during the UEFA Europa League Group B match between RB Leipzig and Rosenborg at Red Bull Arena on December 13, 2018 in Leipzig, Germany.  (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)
Trauer und Enttäuschung bei RB Leipzig nach dem blamablen 1:1 gegen Rosenborg Trondheim. © 2018 Getty Images
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RB Leipzig hat sich im letzten europäischen Spiel der Saison kräftig blamiert. Obwohl Schwesterclub Salzburg in Glasgow Schützenhilfe leistete, gelang der Rangnick-Elf gegen Trondheim nicht der notwendige Sieg.

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Leipzig. Die K.o-Spiele der Europa League gehen am 14. und 21. Februar 2019 über die Bühne - Sechzehntel-Finale, auch Zwischenrunde genannt. Der Sieger der Europa League freut sich des Lebens und - unabhängig vom Abschneiden in der heimischen Liga - über die Teilnahme an der Champions League. Was das alles mit den 2009 gegründeten und seit 2016 erstklassigen Rasenballern zu tun hat? Nichts!

RB Leipzig kann, muss, darf sich auf Bundesliga und DFB-Pokal konzentrieren. Ein 1:1 (0:0) im letzten Gruppenspiel gegen den norwegischen Meister und Pokalsieger Rosenborg Trondheim reichte nicht zum Weiterkommen. Doppelt bitter: RB Salzburg siegte 2:1 bei Celtic Glasgow, bereitete den Roten Teppich für Leipzig. RB ließ ungezählte Chancen liegen, kassierte kurz vorm Ende mit dem 1:1 durch Tore Reginiussen die Quittung. Matheus Cunha hatte RB 1:0 in Führung geschossen (47.). Salzburg und Glasgow bleiben im Rennen um Ruhm, Ehre und Königsklasse, Leipzig und Trondheim sind raus.

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RB Leipzig - Rosenborg Trondheim ©
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Nach dem Aus ist vor dem 15. Bundesligaspieltag. Am Sonntag, 15.30 Uhr, empfängt RB den FSV Mainz 05. Mainz ist bekannt für Handkäs mit Musik, Meenzer Fleischworscht und herzerfrischenden Fußball. Die Nullfünfer haben in der Vorsaison vier Punkte gegen die Roten Bullen (2:2 und 3:0) gesammelt. Ende der Leipziger Champions-League-Träume.

RB-Coach Ralf Rangnick mit der erwarteten Rundumerneuerung. Von der Freiburg-Startelf erleben nur Ibrahima Konate, Kevin Kampl und Matheus Cunha den Anpfiff auf dem Platz. Trondheim ohne Sturm-Ass Nicklas Bendtner. Dem Ex-Bundesligaspieler des VfL Wolfsburg droht nach einer physisch geprägten Taxifahrt Knast.

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(28) Yvon Mvogo:  ©

16957 Fans, darunter 150 unerschrockene aus Norwegen, die sich wie eine sehen eine Pinguin-Combo eng an eng mümmeln, beherzte Leipziger Abfangsphase - und beinahe das frühe 1:0. Konrad Laimer flankt auf Jean-Kevin Augustin, Keeper André Hansen taucht ab. Kurz später das zweite Duell JK - Hansen, wieder gewinnt der Torhüter. Blick zum Parallel-Spiel: In Glasgow landet ein Salzburger Kopfball an der Latte (17.). In der 30. Minute muss Augustin nach Bruma-Pass das 1:0 machen, bekommt frei vorm Tor weder Beine noch Gedanken sortiert. 32.: Hansen lenkt Kampls Schuss um den Pfosten, Sekunden danach verweigert der Referee Serhiy Bolko aus Ukraine den Gastgebern einen Handelfmeter. 37.: Nordi Mukiele flankt, Cunha artistisch, Hansen nordisch-kühl und zupackend. Willi Orban köpft eine Kampl-Ecke an die Latte (43.). Pause, 0:0.

Wiederbeginn mit Yussuf Poulsen statt Augutin und dem 1:0. Cunha zieht ab, Tore Reginussen fälscht ab, Tor dank Tore (47.). Jetzt muss nur noch Salzburg bei Celtic zu Potte kommen. 62.: Super-Kombination Laimer, Cunha, Poulsen. Der Däne trifft - den rechten Pfosten. Dann brandet Beifall auf, die Kunde vom Salzburger 1:0 macht die Runde, Ralf Rangnick informiert seine Fußballer. In der 67. Minute steht RB in der K.o-Phase. Kampl geht, Marcel Sabitzer kommt. 71.: Yvon Mvogo rettet die Führung mit Glanztat gegen Samuel Adegbenro. Die Spannung ist jetzt auch im mäßig gefüllten RB-Stadion greifbar, Salzburg hat im Glasgower Hexenkessel das 2:0 auf dem Fuß, holt Versäumtes in der 77. Minute nach, zwo null! Poulsen verpasst selbiges nach Sabitzer-Vorlage. 86.: Der Stimmungskiller, Tore Reginiussen köpft das 1:1. Aus, vorbei, selber schuld.

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Konrad Laimer (RB Leipzig): „Schlechter hätte es im Großen und Ganzen nicht laufen können. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, wir hatten genug Chancen, den Sack zuzumachen. Es ist einfach enttäuschend Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“ Zur Galerie
Konrad Laimer (RB Leipzig): „Schlechter hätte es im Großen und Ganzen nicht laufen können. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen, wir hatten genug Chancen, den Sack zuzumachen. Es ist einfach enttäuschend Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“ ©

Vorzeitige Bescherung I: RB trainiert am Freitag öffentlich und lädt die Fans zum Glühwein.

Bescherung II: Der Bundesliga-Vierte hat das Bornaer Kinderhaus Pestalozzi zum Mainz-Spiel geladen

Bescherung III: Am Freitag wird eine LVB-Straßenbahn im RB-Gewand aufs Gleis gesetzt. In Probstheida und Leutzsch stehen schon Schlangen an den Ticket-Automaten.

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