19. Mai 2018 / 21:28 Uhr

Erst "grottenschlecht", doch dann sichert sich Gehrden den Klassenerhalt (mit Galerie!)

Erst "grottenschlecht", doch dann sichert sich Gehrden den Klassenerhalt (mit Galerie!)

Jens Niggemeyer
Das sieht übel aus: Koldingens Torhüter Raoul Reiche.
Das sieht übel aus: Koldingens Torhüter Raoul Reiche. © Michelmann
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Mit der ersten Halbzeit konnte Steffen Viet, Ko-Trainer vom SV Gehrden, gegen den Koldinger SV überhaupt nicht zufrieden sein. Doch nach einem Donnerwetter in der Kabine, spielten die Gehrdener Koldingen teilweise an die Wand. Am Ende gab es Grund zum Feiern: Der SV Gehrden spielt auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga.

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Mit einem 2:0-Erfolg beim Koldinger SV hat sich der SV Gehrden in der Fußball-Bezirksliga 3 am drittletzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert. Allerdings sah es vor der Pause noch nicht danach aus. „In der ersten Halbzeit haben beide Mannschaften grottenschlecht gespielt, aber wir sogar noch ein bisschen mehr“, monierte der Gehrdener Ko-Trainer Steffen Viet den desaströsen Auftritt der eigenen Mannschaft. „Nach dem Wechsel haben die Jungs das dann aber überragend gemacht.“

Bilder vom Spiel des Koldinger SV gegen den SV Gehrden

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​"Lauer Sommerkick auf richtig schlechtem Niveau"

KSV-Coach Michael Jarzombek war dagegen völlig bedient: „Meine Mannschaft war heute von der Nummer eins bis elf desolat. Der Sieg für die Gehrdener geht völlig in Ordnung.“ Es sei Zeit, dass diese Saison zu Ende gehe.

In den ersten 45 Minuten habe die Mannschaft alles vermissen lassen, was zum Fußball gehört, kritisierte Viet: „Laufbereitschaft, Passgenauigkeit, Aggressivität, Zweikampfstärke, Durchsetzungsvermögen, Lust am Fußball – nichts davon war zu sehen.“ Der Gäste-Ko brachte es auf folgenden Nenner: „Das war ein lauer Sommerkick auf richtig schlechtem Niveau.“ Der Koldinger Trainer sah das genauso: „Nichts lief zusammen. Unsere Führungsspieler können die Mannschaft nicht führen. Außerdem sind wir aktuell nicht in der Lage, die Ausfälle von Francisco Pulido und Daniel Ische zu kompensieren.“ Hüben wie drüben habe es eine Chance gegeben, natürlich blieben beide Möglichkeiten ungenutzt.

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​Fast nur Gehrden in Halbzeit zwei

„In der Halbzeit gab es dann eine deftige Kabinenansprache“, so Viet. „Und die hat die Jungs zum Glück aufgeweckt.“ Von da an sei die Mannschaft auf Kurs gewesen. „Die Mannschaft hat auf einmal richtig guten Fußball gespielt.“ Die Gehrdener drückten, kreierten Chancen und ließen auf der anderen Seite defensiv nichts anbrennen. Nach einer Standardsituation war Giovanni Costa zur Stelle und sorgte per Kopfball für das 1:0 (53.). Kurz darauf legte David Krakowian nach einer nicht konsequent abgewehrten Ecke nach (59.) – ebenfalls per Kopf. „Sie haben den Gegner an die Wand gespielt und hätten am Ende noch deutlich höher gewinnen können.“ Mehrfach sei die Mannschaft in Überzahl aufs KSV-Gehäuse zugelaufen. „Da haben die Jungs drei, vier Dinger liegen lassen, aber der Koldinger Keeper hat auch einige Male sehr gut reagiert.“ Serkan Köse traf zudem den Querbalken, Dominik Diederichs Geschoss knallte an den Pfosten. „Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Sieg absolut in Ordnung.“

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