26. November 2018 / 11:55 Uhr

Komfortable Situation: Dynamo Dresden kann Blick nach oben richten

Komfortable Situation: Dynamo Dresden kann Blick nach oben richten

dpa
Heimsieg! Dynamo Dresden feiert das 2:0 gegen den FC Ingolstadt
Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt und elf Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz kann die SG Dynamo Dresden den Blick nach oben richten. © Steffen Manig
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Die Elf von Trainer Maik Walpurgis hat bereits elf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Die kommenden drei Partien gegen St. Pauli, Kiel und Paderborn werden zeigen ob sich Dynamo weiter nach oben in Richtung Aufstiegsränge orientieren kann. 

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Dresden. Wohin führt der Weg der SG Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga? Die Sachsen spielen mit 21 Zählern nach 14 Spieltagen die zweitbeste Unterhaus-Saison der Vereinsgeschichte, auch wenn Tabellenplatz Zehn auf den ersten Blick anderes vermuten lässt. Doch beruhigende elf Zähler Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsrang sowie nur drei Punkte Rückstand auf den kommenden Gegner FC St. Pauli als Dritten verdeutlichen die komfortable Situation. Nur in der Aufstiegssaison 2016/17 hatten die Sachsen als Tabellensiebter mehr Zähler auf dem Konto (23).

Der Dezember wird zeigen, wo es in dieser Saison noch hingeht. Denn mit dem St. Pauli, Holstein Kiel und dem SC Paderborn trifft die Elf von Trainer Maik Walpurgis bis zum Abschluss der Hinrunde gleich auf drei ambitionierte Teams, die vor ihr in der Tabelle stehen. Will man da bestehen, so gilt es die eigenen Potenziale auch aus der aktuell komfortablen Situation zu einhundert Prozent abzurufen. „Wenn ich Profisportler bin und Ziele habe, dann darf ich nicht nur meine Leistung abliefern, wenn der Druck da ist, sondern muss mir jede Woche den Druck machen und in der Tabelle weiterklettern“, sagte Walpurgis am Sonntag nach dem sechsten Saisonsieg gegen den FC Ingolstadt.

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Der 45-Jährige fordert auch weiterhin ein mutiges Auftreten seiner Schützlinge, ohne dabei nachlässig zu werden. Doch gerade aufgrund dieser Nachlässigkeiten unterliegen sie immer wieder großen Schwankungen. Auffällig dabei ist, dass die Sachsen vor allem im zweiten Durchgang ihre Gegner immer wieder zurück ins Spiel bringen. Walpurgis nennt diese Schwankungen „unterbewusste Phasen der Fahrlässigkeit“, in denen man eine Menge Potenziale liegen lasse und das Ergebnis gefährde.

„Ich sehe auf jeden Fall, dass die Phasen, die schon einmal länger waren, jetzt kürzer werden“, erklärt der Dynamo-Coach. „Aber das ist noch immer ein Punkt, wo wir im Gegenpressing besser werden und eigene Ballverluste vermeiden müssen. Manchmal lassen wir zu große Möglichkeiten aus oder machen den finalen Pass nicht. Manchmal ist die Annahme nicht sauber. Das sind noch so kleine Sachen, wo wir einfach noch viel besser werden können.“

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Das Problem ist also bekannt, nur der Lösungsansatz lässt weiter auf sich warten. Vizekapitän Patrick Ebert forderte scherzhaft, während der Halbzeitpause einmal eher gemeinschaftlich aus der Kabine zu kommen. Ein bis zwei Nachzügler würden dies aber verhindern. „Wir können alles versuchen, die Unterwäsche in der Halbzeit wechseln, ich weiß es nicht“, konterte sein Trainer, der das Problem unter anderem über viele Einzelgespräche angehen möchte. „Da müssen wir natürlich an alle Dinge rangehen, weil uns das im Moment hemmt“, sagt Walpurgis.

Einer, dem in solchen Phasen eine wichtige Rolle zukommt, der das Team immer wieder aufwecken kann, wird Dresden in den kommenden Wochen aber schmerzhaft vermissen. Kapitän Marco Hartmann hatte sich – ohnehin schon mit einer Entzündung im Rippenzwischenraum angeschlagen – gegen den FCI einen Rippenbruch zugezogen und musste bereits zur Pause ausgewechselt werden. Wann er zurückkommen wird, ist ungewiss.

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