14. Januar 2018 / 20:36 Uhr

Kommentar: Aubameyang ist beim BVB am Ende!

Kommentar: Aubameyang ist beim BVB am Ende!

Heiko Ostendorp
Twitter-Profil
Pierre-Emerick Aubameyang hat nach der Meinung von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp keine Zukunft mehr bei Borussia Dortmund.
Pierre-Emerick Aubameyang hat nach der Meinung von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp keine Zukunft mehr bei Borussia Dortmund. © imago/Montage
Anzeige

Nach der erneuten Suspendierung gibt es für Pierre-Emerick Aubameyang keine Zukunft bei Borussia Dortmund mehr, findet SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Hattricks hat Pierre-Emerick Aubameyang in seiner Karriere schon reichlich erzielt. Doch diesen wird der Top-Stürmer von Borussia Dortmund mit Sicherheit ungerne in Erinnerung behalten. Erneut wurde der Gabuner von Trainer Peter Stöger für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg kurzfristig aus dem Kader gestrichen - er hatte am Sonnabend die Teamsitzung des BVB geschwänzt.

So lief das Spiel zwischen Dortmund und Wolfsburg

Bereits unter den Ex-Trainern Thomas Tuchel und Peter Bosz war Aubameyang aus disziplinarischen Gründen suspendiert worden. Zunächst hatte er sich vor einem Champions League-Spiel einen Kurztrip nach Mailand gegönnt. Dann war er immer wieder zu spät zum Training erschienen. Nun also die erneute Verfehlung des Knipsers.

Borussia Dortmund in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen Wolfsburg

Zur Galerie
Anzeige

Spätestens seit Sonnabend muss jedem klar sein, dass Aubameyang beim BVB keine Zukunft mehr hat. Viel zu lange haben sich die Verantwortlichen von ihrem Superstar auf der Nase herumtanzen lassen. Viel zu lange haben sie ihn in Schutz genommen, statt im Sinne der mannschaftlichen Geschlossenheit ein Zeichen zu setzen. Innerhalb das Teams ist Aubameyang vielen Mitspielern schon lange ein Dorn im Auge. Es werde mit zweierlei Maß gemessen, beklagen einige Profis hinter vorgehaltener Hand.

Mehr zum Thema Aubameyang

Jetzt sind Watzke und Zorc gefordert

Selbstverständlich war und ist der BVB auf die Tore, die "Auba" seit Jahren wie ein Uhrwerk liefert, angewiesen. Das wurde auch gestern beim 0:0 gegen Wolfsburg wieder deutlich. Dennoch kann es dauerhaft nicht gut für das Innenverhältnis einer Mannschaft und den Teamgeist sein, wenn ein Spieler ständig aus der Reihe tanzt.

Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc sind nun gefordert. Sie müssen klare Kante zeigen, wie sie es schon bei anderen Spielern getan haben, die sich wiederholt nicht an die Regeln gehalten haben - allen voran Publikumsliebling Kevin Großkreutz. Vermutlich wird man bei der Ablöse einige Abstriche machen müssen, der Markt für Aubameyang (wird im Juni 29) ist nicht so groß, wie viele vielleicht denken. Dennoch wird man aufgrund seiner sportlichen Klasse einen Abnehmer finden - und mit dem eingenommenen Geld hat man noch bis zur Schließung des Transferfensters am 31. Januar Zeit, einen würdigen Nachfolger zu finden.

50 ehemalige BVB-Spieler und was aus ihnen wurde

Zur Galerie
Die aktuellen TOP-THEMEN

Mega-Sale: SPORTBUZZER-SHOP

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus aller Welt