11. Juli 2018 / 23:34 Uhr

Kommentar: Trotz WM-Aus – Deutschland sollte sich England zum Vorbild nehmen!

Kommentar: Trotz WM-Aus – Deutschland sollte sich England zum Vorbild nehmen!

Heiko Ostendorp
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England überzeugt bei dieser WM vor allem als Mannschaft – SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp findet, dass Deutschland einiges von den Engländern lernen könnte.
England überzeugt bei dieser WM vor allem als Mannschaft – SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp findet, dass Deutschland einiges von den Engländern lernen könnte. © imago
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England hat bei der WM 2018 überzeugt, auch wenn es im Halbfinale verloren hat. SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp meint, dass sich die deutsche Nationalmannschaft beim Konkurrenten vieles abschauen könnte.

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Dass Fußball-Deutschland neidvoll auf die Insel schaute, war in den vergangenen Jahren höchstens auf Klubebene der Fall. Die Premier League mit ihren Milliarden und Stars hat die Bundesliga von der Attraktivität her überholt.

Engländer zeigen, worauf es ankommt

Auf Nationalmannschaftsebene beneidete das Mutterland des Fußballs dagegen stets die ungeliebten „Krauts“. Stellvertretend dafür stand der legendäre Satz von Gary Lineker: „Ein Spiel dauert 90 Minuten – und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“

Partyalarm: England feiert historischen Halbfinal-Einzug

Damit ist seit dieser WM Schluss. Zum einen, weil Deutschland eben nicht mehr gewann. Vor allem aber, weil die Engländer plötzlich vormachen, worauf es ankommt – auch wenn sie im Halbfinale ausgeschieden sind.

Trainer Gareth Southgate hat es geschafft, aus Klubrivalen einen verschworenen Haufen zu formen. Der ehemalige U21-Coach hat jede Menge junge Wilde eingebaut, ist nicht vor unbequemen Entscheidungen zurückgeschreckt. Er hat mit Jordan Pickford den unerfahrensten Torhüter der Geschichte in den Kasten gestellt, mit Harry Kane den jüngsten Kapitän des Turniers, mit Dele Alli den zweitjüngsten WM-Torschützen Englands.

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Frech und selbstbewusst – aber nicht überheblich

Die „Three Lions“ spielen einen erfrischenden Mix aus Kick and Rush und Ballbesitzfußball und haben Standards ohne Ende trainiert – mit Erfolg. Acht der elf Turniertreffer fielen nach einem ruhenden Ball. England tritt frech und selbstbewusst, aber keineswegs überheblich auf.

All das zeichnete auch mal das DFB-Team aus. Joachim Löw und seine Vertrauten sollten sich nun England zum Vorbild nehmen.

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