26. August 2018 / 18:59 Uhr

Kommentar: Die "Recken" zum Auftakt erst rumpelig, dann duselig

Kommentar: Die "Recken" zum Auftakt erst rumpelig, dann duselig

Simon Lange
Die Recken zitterten sich in Gummersbach zum ersten Sieg.
Die Recken zitterten sich in Gummersbach zum ersten Sieg. © Augst
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Die Erwartungen an die TSV Hannover-Burgdorf sind riesig. Der glückliche Sieg in Gummersbach ist jedoch ein Warnschuss und zeigt: Von allein geht in dieser Liga nichts. Meint Redakteur Simon Lange. 

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Danke für die Gastfreundschaft! Der Hallensprecher des VfL Gummersbach begrüßte die TSV Hannover-Burgdorf gestern als „einen wahrhaft namhaften Gegner“. Die Recken sind also wer in der Bundesliga. Aber bei aller Liebe – noch strahlt der Name VfL Gummersbach ein wenig heller. Der ehemalige Rekordmeister blickt auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurück.

​Stotterstart bei leichter Aufgabe

Doch der Erfolg verblasst. Der VfL gilt diese Saison als Abstiegskandidat. Die Erfolgsgeschichte der Recken hat dagegen gerade erst so richtig begonnen. Hannover geht in seine zehnte Bundesliga-Saison seitdem Aufstieg 2009. Ziele und Ansprüche steigen stetig. Nach der verkorksten Vorsaison starteten die Recken letzte Spielzeit mit Platz sechs, dem Pokalfinale und der damit verbundenen Quali für den EHF-Cup richtig durch. Die Erwartungshaltung an das Team von Trainer Carlos Ortega ist wieder riesig. Platz fünf soll es schon sein, posaunte Mäzen Bernd Gessert vorm Saisonstart heraus.

Bilder vom Handballspiel der 1. Bundesliga zwischen dem VfL Gummersbach und der TSV Hannover-Burgdorf

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Gestern gingen die Recken in Gummersbach dafür den ersten Schritt. Doch aus einer vermeintlich leichten Aufgabe wurde ein Stotterstart: erst rumpelig, am Ende duselig. Immerhin kämpferisch. Ein Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt. Von allein geht in dieser Liga nichts. Das neue Image vom „namhaften Gegner“ muss poliert werden. Sonst ist der Lack schneller ab, als einem lieb ist.

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