03. November 2017 / 11:39 Uhr

Kommentar: RB Leipzig lernt das Verlieren - packt 96 die "gereizten Roten Bullen"?

Kommentar: RB Leipzig lernt das Verlieren - packt 96 die "gereizten Roten Bullen"?

Jonas Freier
Sportbuzzer-Redakteur Jonas Freier ist sich sicher, dass Hannover 96 keine Angst vor CL-Teilnehmer Leipzig haben muss.
Sportbuzzer-Redakteur Jonas Freier ist sich sicher, dass Hannover 96 keine Angst vor CL-Teilnehmer Leipzig haben muss. © Wilde/dpa/Montage
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Nicht nur angesichts der Leizpiger Niederlagen-Serie von drei Spielen ist Sportbuzzer-Redakteur Jonas Freier überzeugt, dass sich Hannover 96 vor dem Champions-League-Team RB Leipzig nicht verstecken müsste. Sie stehen ja selbst auf einem CL-Platz.

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Als ich neulich vorm Spiel 96 gegen Frankfurt mit Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic sprach, unterhielten wir uns auch über RB Leipzig. Wie klappt das mit der Doppelbelastung Champions League und Bundesliga? „Sie werden oben komplett dabei sein, aber sicherlich nicht so kräftig wie zuletzt“, meinte Bobic.

Leipzig ist zurzeit Tabellendritter mit vier Punkten hinter Bayern und einem Punkt vor 96. Und Leipzig lernt gerade das Verlieren – zuletzt zweimal gegen Bayern und in der Champions League beim FC Porto. Einer Mannschaft, die zwar Cham­pions-League-Dauergast ist, aber höchstens zur breiteren europäischen Spitze zählt.

Dieses 1:3 vom Mittwochabend hat dazu geführt, dass Leipzig nicht mehr aus eigener Kraft das Achtelfinale erreichen kann. Dabei hießen die Gruppengegner neben Porto nicht Paris oder Madrid, sondern Monaco und Besiktas Istanbul. Nun ja.

Hannover 96 und Ralf Rangnick - eine besondere Geschichte:

In den beiden Spielzeiten 2001/02 und 2002/03 war Rangnick, der zuvor ausnahmslos in Süddeutschland als Trainer aktiv gewesen war, der Verantwortliche an der Seitenlinie der Roten. In der darauffolgenden Spielzeit 2003/04 wurde er trotz eines bis 31. Juli 2005 laufenden Vertrags nach einer 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach – der dritten in Folge bei fünf sieglosen Spielen am Stück – schließlich entlassen. Zur Galerie
In den beiden Spielzeiten 2001/02 und 2002/03 war Rangnick, der zuvor ausnahmslos in Süddeutschland als Trainer aktiv gewesen war, der Verantwortliche an der Seitenlinie der Roten. In der darauffolgenden Spielzeit 2003/04 wurde er trotz eines bis 31. Juli 2005 laufenden Vertrags nach einer 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach – der dritten in Folge bei fünf sieglosen Spielen am Stück – schließlich entlassen. ©
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96 hofft auf den nächsten Coup gegen RB Leipzig

Ob es für 96 ein Vorteil ist, in dieser Phase auf die gereizten Roten Bullen zu treffen, wird sich morgen zeigen. Sicherlich machen die einen Fehler, die Hannover chancenlos sehen. Oder wer hätte zuletzt auf ein 4:2 gegen Dortmund getippt?

0Allerdings: Das Leipzig vom 3:2 in Dortmund (8. Spieltag) wird schwer zu knacken sein, das vom 4. Spieltag (2:2 zu Hause gegen Gladbach) schon eher. Und dann ist da noch Timo Werner, der nach seiner Nackenverletzung „immer noch ein paar Restschmerzen“ hat. Sollte Werner fit sein, „ist er eine absolute Waffe“, weiß Bobic, der ihn aus Stuttgart kennt: „Ich habe schon gesagt, dass er ein Topspieler wird, als er 15 war.“

Morgen macht 96 also Bekanntschaft mit der Champions League, was als Tabellenvierter ja angemessen ist.

Das ist das Restprogramm von Hannover 96:

Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. Zur Galerie
Samstag, 05. Mai, 15:30 Uhr: Hannover 96 - Hertha BSC. ©
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