Englands glorreiche Sieben elektrisieren die Premier League. Englands glorreiche Sieben elektrisieren die Premier League. © imago
Englands glorreiche Sieben elektrisieren die Premier League.

Kommentar-Serie "Darauf freuen wir uns!": Die glorreichen Sieben elektrisieren England!

Guardiola, Conte, Klopp, Mourinho, Wenger, Pochettino und Koeman - wer in diesem Jahr die Premier League gewinnen will, muss sich gegen die prominenteste Trainerriege der Welt durchsetzen. Allein die Namen der Coaches machen Lust auf eine heiße Saison.

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Simply incredible! So etwas Epochales hat die Bundesliga (leider) nicht.

Worauf ich mich in diesem Jahr freue?

Englands heißer Siebenkampf der Trainer ist so ziemlich das spannendste, was es jemals abseits des Rasens in der Fußballgeschichte gegeben hat. Mit Pep Guardiola (Manchester City), Antonio Conte (FC Chelsea), Arsène Wenger (FC Arsenal), José Mourinho (Manchester United), Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur), Jürgen Klopp (FC Liverpool) und Ronald Koeman (FC Everton) haben sich die vielleicht besten Trainer der Welt in der Premier League versammelt.

Heißblütige Rivalitäten sind an der Tagesordnung: Pep und Mourinho sind Erzfeinde (der Portugiese kann auch Wenger nicht ab), Klopp und Koeman haben ebenfalls schon offen Differenzen zur Schau gestellt. Wer Meister wird, ist vollkommen offen.

Für die Coaches beginnt die vielleicht intensivste Saison überhaupt!

In der Bringschuld sind mittlerweile alle. Pep, weil er bei ManCity schon 450 Millionen Euro für Neuzugänge raushauen durfte und bislang noch keine Erfolge feiern konnte. Conte, weil er die starke Debütsaison mit einem schlanken Chelsea-Kader bestätigen muss. Wenger, weil es zu beweisen gilt, dass man auch mit 67 Jahren noch in der Lage sein kann, wahre Champions zu formen. Mourinho, weil Europa-League-Titel bei Mega-Ausgaben auf Dauer nicht genug sind. Der vielleicht talentierteste Trainer Pochettino, weil er die Rolle als Geheimfavorit mit den Spurs endlich mal auf die Bahn bringen muss. Klopp, weil die Fans des FC Liverpool heiß sind auf den ersten Meistertitel seit 1990. Und zu guter Letzt auch Koeman, der mit Everton zwar maximal als "dark horse", also als krasser Außenseiter, ins Titelrennen geht. Aber ist Wayne Rooney wirklich zurückgekehrt, um Siebter zu werden?

Sieben Trainer, sieben Mentalitäts-Monster

Für jeden der Trainer bedeutet ein zweiter Platz in der Endabrechnung eine Niederlage - alle sind brutal ehrgeizige Mentalitätsmonster, die nicht verlieren können. Es kann nur eine in jeder Hinsicht gewaltige Saison werden.

Das bedeutet: Die Topspiele werden auch dank Milliarden-Investitionen in Superstars wie Bernardo Silva (ManCity), Alvaro Morata (Chelsea), Alexandre Lacazatte (Arsenal), Romelu Lukaku (ManUtd), Mohamed Salah (Liverpool) oder Rooney (Everton) so umkämpft wie noch nie. Pikant: Neben Stoke City ist ausgerechnet Dauer-Verfolger Tottenham der einzige Premier-League-Klub, der noch keinen Penny in Neuzugänge investiert hat.

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Guardiola und Conte als Favoriten

Wer wird Meister? In England, wo nichts (nicht mal der Brexit) so leidenschaftlich diskutiert wird wie Fußball, spaltet diese Frage ganze Familien. Ich glaube, dass Pep Guardiola und Antonio Conte auch in dieser Saison die großen Favoriten sein werden. Für Guardiola gilt sowieso: Noch eine titellose Saison ist tabu, wenn er seinen Nimbus als größter Trainer der Welt nicht nachhaltig beschädigen will. Insbesondere, weil er mit Geld nur so um sich werfen durfte.

Dabei baut er auch auf Deutsche - Leroy Sané und Ilkay Gündogan, der nach großen Verletzungssorgen vor der WM in Tritt kommen will. Auch Chelsea (Antonio Rüdiger), Liverpool (Emre Can) und Arsenal (Shkodran Mustafi, Per Mertesacker und Mesut Özil, dazu Co-Trainer Jens Lehmann) bauen im Titelkampf auf Qualität "Made in Germany" - ob das am Ende den Ausschlag gibt?

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Vorsicht vor Kane und Alli

Bei aller Fokussierung auf Riesen-Namen wie Guardiola, Klopp oder Mourinho - ich warne davor, Mauricio Pochettino und die Spurs zu unterschätzen. Der 45-jährige Argentinier organisiert seine Mannschaften taktisch brilliant, setzt auf Geduld am Ball, schnelles Umschaltspiel und aktives Pressing - und besitzt, anders als manche seiner prominenteren Kollegen, keine Schwächen. Und: Mit Harry Kane und Dele Alli hat er zwei der begehrtesten Offensiv-Stars der Welt in seinen Reihen. Da wird selbst Kloppo neidisch, der allerdings mit Mané und Salah die wohl schnellste Flügelzange jenseits des Ärmelkanals hat.

In bin weit davon entfernt, die Spurs als kommenden Meister zu sehen. Aber eine gewichtige Rolle werden sie in jedem Fall sprechen in diesem gigantischen Kräftemessen der Trainer-Elite - das zweifelsohne mein Highlight der kommenden Saison ist. Fasten your seatbelts - this will be fantastic!

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