Der Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV, Dietmar Beiersdorfer © dpa

Kommentar zum HSV: Beiersdorfers schwache Bilanz

Wer ist eigentlich hauptverantwortlich für die anhaltende sportliche Krise? Ein Kommentar von Marco Fenske

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Sammeln Sie Punkte“, fragt der Kassierer an der Supermarktkasse. „Nein, ich bin HSV-Fan.“ Die Anhänger des Hamburger SV stürzen sich dieser Tage mal wieder in Selbstironie. Kein Wunder, sind sie seit Jahren Kummer gewohnt: neue Saison, altes Leid. Bleibt die Frage: Wer ist eigentlich hauptverantwortlich für die anhaltende sportliche Krise?

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Ein Mann kommt bei der Bewertung ebenjener erstaunlich milde weg: Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer. Seit zwei Jahren ist er jetzt in Hamburg. Labbadia ist schon der dritte Trainer, der gehen musste; zwei Manager wurden gefeuert, knapp 90 Millionen Euro durfte Beiersdorfer in neue Spieler investieren. Erfolg? Sportlich und wirtschaftlich Fehlanzeige.

Beiersdorfer gibt als oberster Kopf des Vereins ein erschütterndes Bild in der Öffentlichkeit ab. Er stammelt, wirkt überfordert und erweckt nicht den Eindruck, einen Plan zu haben, wie er den Verein in eine erfolgreiche Zukunft führen möchte.

Übrigens: Der letzte Verein, der nach fünf Spielen (sogar auf Platz 18 stehend) den Trainer wechselte, schaffte es noch in die Champions League – Borussia Mönchengladbach vergangene Saison. Dass dies nun auch Beiersdorfer und dem HSV gelingt, ist auszuschließen.

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