21. Juni 2018 / 14:10 Uhr

Kommentar zur deutschen Nationalmannschaft: Hört auf zu jammern!

Kommentar zur deutschen Nationalmannschaft: Hört auf zu jammern!

Heiko Ostendorp
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<b>SPORT</b>BUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp kommentiert die Situation rund um die deutsche Nationalmannschaft.
SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp kommentiert die Situation rund um die deutsche Nationalmannschaft. © Verwendung weltweit
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SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp fordert von den Stars des DFB-Teams um Mats Hummels mehr Kritikfähigkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Ein Kommentar zur Lage bei der deutschen Nationalmannschaft.

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Da war er wieder, der klassische Fußballer-Reflex. Wenn es sportlich mal nicht läuft, dann wird nach Schuldigen gesucht – und das sind in den seltensten Fällen die Spieler selbst. Natürlich sprachen die DFB-Stars nach dem katastrophalen Auftritt Klartext und gaben sogar Fehler zu. Doch schon ein paar Tage später fühlen sie sich falsch verstanden, zu wenig unterstützt und vor allem zu hart kritisiert. Thomas Müller forderte zuletzt: Schluss mit der Miesmacherei!

Es ist ein klares Muster erkennbar: Die Mannschaft spielt schlecht? – Die Medien! Es gibt Störfeuer in der Mannschaft? – Die Medien! Es gibt Unzufriedenheit in der Mannschaft? – Die Medien!

Mehr zu den Diskussionen rund ums DFB-Team

Ob Thomas Müller, Mats Hummels, Sami Khedira oder Mario Gomez – alle klagten darüber, dass Dinge erfunden, konstruiert oder absichtlich falsch interpretiert worden seien. Das fing bereits in der WM-Vorbereitung an, als die Erdogan-Affäre angeblich viel zu hoch gehängt wurde. Dass die Thematik bis hin zur Bundeskanzlerin debattiert wurde und bis heute die Mannschaft spaltet, ist aber ein Fakt. Kapitän Manuel Neuer gestand ja sogar ein, dass die Debatte „belastend“ gewesen sei.

Glaubt man den Nationalspielern, gibt es im Team weder schlechte Stimmung noch Grüppchenbildung und schon gar keine Egoismen. Wer den (Noch-)Weltmeister gegen Mexiko auf dem Platz beobachtete, musste einen anderen Eindruck gewinnen, worauf auch die wechselseitigen Vorwürfe nach der Pleite schließen ließen. Nicht ohne Grund sprach Mats Hummels unmittelbar nach dem Abpfiff Klartext!

Mehr zu den Diskussionen rund ums DFB-Team

Natürlich ist auch die Diskussion um die Quartierfrage eine rein mediale Geschichte, die in der Mannschaft überhaupt kein Thema ist – so der Tenor. Dass einige Spieler sich hinter vorgehaltener Hand aber sehr wohl über Watutinki aufregen, ist die eigentliche Wahrheit. Wie sagte Toni Kroos mit Bezug auf das Quartier schmunzelnd? „Da ist die Vorfreude auf den Urlaub umso größer.“

Also, liebe Nationalspieler: Hört auf zu jammern und konzentriert euch endlich wieder auf euren Job – Fußball spielen und Leistung zeigen.

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