11. Juli 2018 / 17:17 Uhr

Konkurrenzkampf bei RB Leipzig eröffnet: Cunha verliert erstes Stürmerduell gegen Augustin

Konkurrenzkampf bei RB Leipzig eröffnet: Cunha verliert erstes Stürmerduell gegen Augustin

Anne Grimm
RB Leipzigs Neuzugang Matheus Cunha (Brasilien) steht vor der Red-Bull-Akademie.
RB Leipzigs Neuzugang Matheus Cunha (Brasilien) steht vor der Red-Bull-Akademie. © (c) dpa-Zentralbild
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Neuzugang Matheus Cunha holte sich von Landsmann Bernardo Ratschläge, bevor er zu RB Leipzig wechselte. Die brasilianischen Vorbilder des 19-jährigen Stürmers heißen Neymar und Ronaldinho.

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Leipzig. Fotoshooting am Leipziger Cottaweg mit Matheus Cunha. Doch ein Franzose stiehlt dem Brasilianer die Show: Jean-Kevin Augustin posiert mit rotem Glitzercap vor der Fußballakademie der Rasenballer. Die Fotografen sind begeistert. Den ersten Konkurrenzkampf der Stürmer hat „JK“ außerhalb des Platzes für sich entschieden. Aber das neue Offensivtalent des Bundesligisten ist unbeeindruckt, stellt sich einige Meter entfernt mit einem entspannten Lächeln für ein paar Schnappschüsse zur Verfügung.

Jean-Kevin Augustin posiert mit rotem Glitzercap vor der Fußballakademie der Rasenballsportler.
Jean-Kevin Augustin posiert mit rotem Glitzercap vor der Fußballakademie der Rasenballsportler. © Anne Grimm
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Bei seiner ersten Medienrunde am Leipziger Cottaweg spricht der 19-Jährige sehr leise. Schüchtern wirkt der Brasilianer aber nicht, grinst viel und gerne. Der Stürmer ist der neue Jungspund beim Bundesligisten RB Leipzig und löst als Küken den nur zwei Tage älteren Ibrahima Konaté ab. Seine Stärken auf dem Rasen? „Ich bin schnell und ein Teamspieler, gehe viele Wege“, sagt er – beim Speed von Timo Werner könne er allerdings nicht mithalten. Das die Konkurrenz mit dem deutschen Nationalstürmer, Augustin sowie Yussuf Poulsen groß ist, sieht Cunha mit jugendlicher Gelassenheit: „Ich komme nicht, um zu konkurrieren sondern um zu helfen.“

DURCHKLICKEN: Matheus Cunha beim Auftakttraining von RB Leipzig

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In der schweizerischen Super League sammelte der Südamerikaner vergangene Saison erste Profierfahrungen. „Er spielt erst seit Weihnachten dort im Sturm, vorher im Mittelfeld und hat sich beim FC Sion super entwickelt“, sagt RB-Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick über seinen bisher einzigen offensiven Neuzugang, der etwa 15 Millionen Euro kostete. In 29 Partien erzielte Cunha für Sion zehn Tore und bereitete acht Treffer vor.

Bernardo rät Cunha zum Wechsel

Bevor er sich für den Wechsel entschied, kommunizierte er viel mit Landsmann Bernardo, der die Leipziger vor ein paar Tagen verließ und sich dem Premier-League-Verein Brighton & Hove Albion anschloss. Die Welt ist klein – beide kennen sich aus der Akademie des brasilianischen Fußballclubs Coritiba, bei dem Cunha alle Jugendmannschaften durchlief. „Bernardo hat mir erzählt, dass es hier eine sehr starke Mannschaft und eine sehr starke Liga ist“, sagt der Offensivspieler.

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Um sich sofort in Leipzig wohlzufühlen, hat Cunha seine Freundin Gabriela mitgebracht, auch seine Eltern sollen oft zu Besuch kommen. Für sein Talent spricht, dass der 19-Jährige vor zwei Wochen erstmals zur U20 Brasiliens eingeladen wurde. Wie all seine Landsleute möchte er später in der A-Nationalmannschaft kicken. Idole? „Natürlich gefällt mir Neymar sehr, Ronaldinho war ein Vorbild in meiner Kindheit. Christiano Ronaldo eifere ich auch nach.“

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Das 1,84 Meter große Offensivtalent, bei RB Leipzig mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet, bekommt die Trikotnummer 20. Kommunizieren kann er vor allem mit den Franzosen im Team, die Sprache lernte er während seines einjährigen Aufenthalts in der Schweiz. Auch auf Deutsch gelingen ihm schon einige Worte: „Guten Morgen, ich spiele Fußball, wie geht es dir“, sowie die Zahlen bis zehn. Wenn er auf dem Rasen genauso schnell lernt, wird es diese Saison ein spannender Vierkampf in der RB-Offensive.

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