08. Oktober 2018 / 18:18 Uhr

Kopfball-Teufelskerl: Marek Gawlista erlöst Adler Hämelerwald

Kopfball-Teufelskerl: Marek Gawlista erlöst Adler Hämelerwald

Christian Meyer
Marek Gawlista (links): „Er arbeitet bei VW, ist unser Mister Spätschicht. Manchmal dauert die mehrere Wochen und er fehlt beim Training.“
Machte eine überragende Partie: Marek Gawlista. © Sascha Priesemann
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Da spielte sein Team bärenstark auf, doch Coach Peter Wedemeyer litt am Spielfeldrand: Denn Chance um Chance versiebten Hämelerwalds abstiegsgefährdete Bezirksliga-Fußballer im Heimspiel gegen Alfeld, ehe der überragende Verteidiger Marek Gawlista die Adler doch noch erlöste: Sein spätes Kopfball-Tor leitete den wichtigen 2:0-Sieg ein.

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„Das war mit Abstand das beste Spiel unserer Saison. Wir haben geradlinig nach vorne gespielt und uns gute Chancen erarbeitet“, stellte Adler-Trainer Peter Wedemeyer fest. Und doch hatte sich sein Team zum zweiten Saisonsieg zittern müssen, weil der Ball 77 Minuten lang trotz bester Gelegenheiten nicht ins Tor wollte.

„Zur Pause hätten wir schon mindestens 3:0 führen müssen. Gefühlt hatten wir 12:2 Torschüsse“, verdeutlichte Wedemeyer. Die besten Chancen hatte Marek Gawlista nicht auf dem Fuß, sondern auf dem Kopf: Erst jagte er einen Kopfball nach einer Ecke knapp übers Tor, sein nächster Kopfball nach einer Ecke krachte an die Latte. Und der artistische Seitfallzieher-Nachschuss von Kevin Genter blieb ebenfalls unbelohnt.

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Bilder vom Spiel SV Adler Hämelerwald gegen VfL Borsum ©
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Gawlista überragt hinten und vorne ist zur Stelle

Und als Gäste-Keeper Maximilian Titz nach der Pause reaktionsschnell mit dem Fuß auch noch einen scharfen Schuss von Kevin Genter rausholte, befürchtete Hämelerwalds Trainer Peter Wedemeyer schon, dass sich das Auslassen der Chancen noch rächen wird. Doch dann erlöste Kopfball-Teufelskerl Marek Gawlista die Adler doch noch.

Im dritten Anlauf köpfte er eine Ecke zur 1:0-Führung ein (77.) und belohnte sich für einen Top-Auftritt. „Marek war als Innenverteidiger überragend. Er hat in der Defensive so gut wie keinen Zweikampf verloren und bei jeder Standardsituation vorne mit dem Kopf für Gefahr gesorgt“, schwärmte Wedemeyer, der aber seiner gesamten Viererkette mit Philipp Geyer, Vincent Mäder und Marcel Knappe ein dickes Lob aussprach.

"Brettstarke" Viererkette

„Sie war brettstark.“ Wedemeyers Schachzug, den eher offensiveren Knappe nach hinten links zu beordern, war aufgegangen. „Das fand Marcel zwar erst zum Kotzen, hat das aber saugut gemacht.“

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Bruder-Kombination macht alles klar

Als die Gäste noch einmal alles nach vorne warfen, gelang den Adlern der entscheidende Konter. Marco Klingberg legte für Bruder Alexander auf, der den Deckel auf den Heimsieg draufmachte. „Das war klasse herausgespielt. Und ein Lob muss ich Alexander aussprechen, er hat die Woche wegen einer Erkältung nicht mittrainieren können, hat trotzdem 90 Minuten durchgespielt und ist den Weg noch mitgesprintet“, lobte Wedemeyer.

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