09. Oktober 2018 / 17:43 Uhr

Kostenanstieg: RB Leipzig überprüft Ausbau der Red-Bull-Arena

Kostenanstieg: RB Leipzig überprüft Ausbau der Red-Bull-Arena

dpa / nöß, LVZ-Online
Red-Bull-Arena
RB Leipzig möchte ab November mit den geplanten Umbaumaßnahmen in der Red Bull Arena beginnen. © Sebastian Kahnert
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Der Stadionausbau bei RB Leipzig kommt auf den Prüfstand. Grund sollen einem Bericht zufolge zu hohe Kosten sein. Der Zeitplan könnte sich dadurch verschieben.

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Leipzig. Bundesligist RB Leipzig überdenkt noch einmal die Phasen des Ausbaus seines Stadions. Grund dafür sind höhere Baukosten als zunächst angenommen. Der Verein prüfe, „wann wir welche Schritte umsetzen“, sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff der „Bild“-Zeitung (Dienstag). Er versicherte aber: „Natürlich werden wir das Stadion ausbauen und modernisieren.“

Blick zurück: Der Bau des Leipziger Zentralstadions

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Ein Vereinssprecher bestätigte, dass wie geplant im nächsten Monat mit Umbaumaßnahmen begonnen werden soll. Diese sollen sich auf die Bereiche Infrastruktur und Logistik beschränken und nicht zwingend für Besucher erkennbar sein. Wann größere Schritte gemacht werden, ist allerdings noch offen. Es laufen weitere Ausschreibungen zu den Umbaumaßnahmen. Ursprünglich sollten diese bis zur Saison 2021/2022 abgeschlossen sein.

Kosten sollen bei mehr als 50 Millionen liegen

Laut den Umbau-Plänen wird die Kapazität der Red Bull Arena von derzeit 42.448 Plätzen auf 50.000 bis 52.000 Zuschauer erweitert. Im April war von mehr als 35 Millionen Euro Baukosten die Rede – doch dabei bleibt es offenbar nicht. Wie die „Bild“ schreibt, soll auch das neu angesetzte Budget von rund 50 Millionen Euro zu niedrig sein. Laut Mintzlaff seien die Baukosten „stark gestiegen“, genaue Zahlen nannte er jedoch nicht.

Mintzlaff: „Ausbau muss wirtschaftlich sein“

Ende Juni hatte die Stadt Leipzig für den Ausbau die Baugenehmigung erteilt. Die Vereinsverantwortlichen bleiben davon überzeugt, „dass wir mittelfristig mehr Kapazität brauchen. Am Ende muss aber alles wirtschaftlich sein“, sagte Mintzlaff. Mit der Vergabe der EM nach Deutschland und dem EM-Standort Leipzig 2024 sollen die neuen Überlegungen nichts zu tun haben.

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Das ehemalige Zentralstadion war von 2000 an für WM 2006 umgebaut worden. Ende 2016 übernahm RB das Stadion. Ausverkauft war die Red Bull Arena in dieser Saison allerdings noch nicht. Zuletzt kamen zu den Bundesliga-Heimspielen zwischen 32.200 und 39.800 Zuschauer. Beim Euro-League-Spiel gegen RB Salzburg blieben viele Plätze leer. Nur rund 24.000 Zuschauer wollten das am späten Abend angesetzte Premieren-Duell der beiden Red-Bull-Klubs sehen.

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