25. Juli 2017 / 23:21 Uhr

Krass! Köln verankerte Todes-Klausel in Modestes China-Vertrag

Krass! Köln verankerte Todes-Klausel in Modestes China-Vertrag

Redaktion Sportbuzzer
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Anthony Modeste wechselte Mitte Juli nach China.
Anthony Modeste wechselte Mitte Juli nach China. © imago
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Der Bundesligist ging im Ablöse-Poker offenbar auf Nummer sicher.

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Das ist ein morbider Schachzug, der die ganze Absurdität des modernen Fußballs aufzeigt. Der 1. FC Köln ließ sich eine Todes-Klausel in den Wechsel-Vertrag von Anthony Modeste zu Tianjin Quanjian schreiben. Das berichtet die Bild.

Hintergrund: Weil die Chinesen bereits die komplette Ablöse von 35 Millionen Euro nach Köln überwiesen haben - der Franzose aber zunächst nur für zwei Jahre ausgeliehen ist - haben sich die Kölner abgesichert. Sollte Modeste in China etwas zustoßen - sei es ein Foul, das die Karriere beendet oder eine Erkrankung - können die Chinesen so keine Regressansprüche geltend machen. Tianjin bekommt also kein Geld wieder.

Obwohl Manager Jörg Schmadtke von den "kompliziertesten Verhandlungen" seines Lebens sprach, sollen die Chinesen die absurde Klausel sofort akzeptiert haben. Tianjin hat eine Kaufpflicht in Höhe von 29 Millionen Euro. Das Leihgeschäft für zwei Jahre lässt sich Köln mit sechs Millionen Euro vergüten.

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