Torwart Marco Blessin wurde von einer Faust an der Wange getroffen und musste ins Krankenhaus. Torwart Marco Blessin wurde von einer Faust an der Wange getroffen und musste ins Krankenhaus. © Verein
Torwart Marco Blessin wurde von einer Faust an der Wange getroffen und musste ins Krankenhaus.

Polizeieinsatz nach Schlägerei bei Eintracht KW II und Frankonia Wernsdorf II

Kreisliga Dahme/Fläming: Schiedsrichter verteilt drei rote Karten an Eintracht-Spieler und muss das Spiel abbrechen.

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Schlimme Szenen in der Kreisliga Dahme/Fläming. Beim Duell zwischen Eintracht Königs Wusterhausen II und Frankonia Wernsdorf II kam es beim Stand von 1:3 in der 82. Minute zu einer Schlägerei auf dem Platz. Drei Eintracht-Spieler legten sich mit den Spielern der Gastmannschaft an. Vier Wernsdorf-Spieler trugen Verletzungen davon und mussten ärztlich behandelt werden. Die Polizei musste anrücken und nahm die Anzeigen auf. Der Schiedsrichter musste die Partie abbrechen, die drei Eintracht-Spieler sahen für ihr Verhalten die Rote Karte.

Drei Brüder angeblich Kampfsportler

Wernsdorfs Trainer Rene Räck zeigte sich nach den Vorkommnissen am Sonntagnachmittag sichtlich schockiert. "Das war nicht normales Schlagen, das waren Faustschläge. Ganz unten hat unser 18-Jähriger gelegen. Hätte der einen Schlag abbekommen, der wäre nicht mehr aufgestanden", sagte der 39-Jährige. "Meine Spieler haben gar nicht die Möglichkeit gehabt, sich zu wehren. Die drei Brüder sind angeblich Kampfsportler", erzählte Räck.

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Doch wie kam es zu dieser Eskalation? Räck schildert den Hergang folgendermaßen. Ein Spieler seiner Mannschaft sei an der Eckfahne gefoult worden. Als er am Boden lag bekam er einen Krampf und traf dabei seinen Gegenspieler. "Der war gleich auf 180", sagte Räck. Deshalb sei Wernsdorfs Torhüter Marco Blessin aus dem Tor geeilt, um sich zwischen die beiden Streithähne zu stellen. "Der hat sich gleich eine eingefangen. Es sind drei Brüder gewesen. Auch von uns kamen zwei, drei Spieler dazu, auf die wurde eingedroschen", sagt der Gästetrainer.

Heimtrainer Andreas Schröder sah die Situation etwas anders. "Unser Spieler hat ein Foul begangen und der Wernsdorfer hat nachgehakelt. Dann sind sie aneinandergeraten und der Wernsdorfer hat meinem Spieler eine Kopfnuss gegeben." Anschließend sei der Torwart dazugekommen, die beiden Brüder seien dem dritten Familienmitglied zur Hilfe geeilt. "Dass unsere Spieler nur als Täter dargestellt werden, ist nicht gerade richtig. Die Wernsdorfer haben auch provoziert", sagte Schröder. Er ergänzt zu den Vorkommnissen: "Sowas gehört nicht auf den Fußballplatz." Darin ist er sich mit seinem Kollegen einig. "Wir sind alles erwachsene Spieler, wir sollten Vorbild für die Jugendlichen sein", erklärte Rene Räck.

Zumal das Spiel friedlich begann. "Bis zur 82. Minute war das Spiel richtig toll, von beiden Mannschaften. Es gab bis dahin keine Zwischenfälle, der Schiri hatte die Partie super im Griff", berichtete Räck. Doch dann eskalierte die Situation. "Das war unterste Kanone, was da abgegangen ist", erzählte Räck. "Angeblich gibt uns der Trainer von Eintracht die Schuld, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Unser Torwart kam nur dazu, um seinen Mitspieler zu schützen." Auf Facebook äußerte sich der Verein so:

Region/Brandenburg Kreisliga Kreis Dahme/Fläming Herren FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen SV Frankonia Wernsdorf II (Herren) SV Frankonia Wernsdorf Kreis Dahme/Fläming

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