In der Kreiliga Schaumburg geht es so spannend wie selten zu. In der Kreiliga Schaumburg geht es so spannend wie selten zu. © el
In der Kreiliga Schaumburg geht es so spannend wie selten zu.

Kreisliga Schaumburg ist spannend wie selten

Zahlreiche Teams spielen um den Auf- und Abstieg

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Die Fußball-Kreisliga ist spannend wie selten zuvor: Zahlreiche Teams stecken noch im Titelkampf – oder müssen Punkten gegen den Abstieg sammeln.

TuS Lüdersfeld

Die Grün-Weißen spielen bislang eine starke Rückrunde, holten vier Siege in Folge. Am Dienstag gegen den TSV Krankenhagen riss die Serie. „Das war völlig unnötig“, meint TuS-Trainer Ingo Poschlod. Seine Mannschaft habe einen 0:2-Rückstand ausgeglichen, „danach haben wir zu euphorisch gespielt“, so der Coach, der den Gästen aber eine clevere Spielweise bescheinigte. „Sie haben und mit unseren eigenen Mitteln geschlagen.“ Einen Rückschlag sieht Poschlod nur ergebnistechnisch: „Mit der Einstellung war ich zufrieden.“

Nun geht es am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Hagenburg gegen einen Gegner mit ganz anderer Spielauffassung. „Sie werden das Spiel machen wollen. Wir werden ein Stück weit defensiver spielen“, kündigt der Coach an, „ich rechne mir durchaus etwas aus.“ Jens Fahlbusch ist angeschlagen, Mustafa Xhosha fällt mit einer Knieverletzung möglicherweise länger aus.

TSV Hagenburg

Vier Siege nach der Winterpause haben die Hagenburger auf den dritten Tabellenplatz gespült. „Das Spiel gegen den SC Auetal war für die Kreisliga schon von hohem Niveau, weil beide Teams Fußball spielen wollten und auch die individuelle Klasse besitzen“, lobt TSV-Trainer Felix Dyck nach dem 2:0-Erfolg. In Möllenbeck habe sich seine unerfahrene Mannschaft sehr schwergetan. „Aber egal, Hauptsache, wir haben das Ding gewonnen.“ Der SCM sei eine undankbare Aufgabe, „weil sie gar nicht so schlecht sind, wie es der Tabellenstand vermuten lässt.“ In Lüdersfeld erwartet Dyck eine schwere Aufgabe. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, aber es wird sicher nicht leicht.“ Neuzugang Dimitri Salakin habe einige Spiele in der zweiten Mannschaft ausgeholfen, trifft inzwischen aber auch regelmäßig in der Kreisliga. „Dafür haben wir ihn geholt“, sagt Dyck, der noch nicht weiß, welcher Kader am Sonntag zur Verfügung steht: „Ich habe einige angeschlagene Spieler.“

FC Hevesen

Sieg gegen Hagenburg, Sieg in Krankenhagen, Remis gegen den Titelaspiranten FSG Pollhagen nach 0:3-Rückstand und zudem der Einzug in das Pokalhalbfinale, beim FCH läuft es. Obwohl Trainer Bernd Riesner im Sommer von Denis Reinhardt abgelöst wird, lässt sich kein Spieler hängen. Das hat Gründe, denn der Vereinsvorsitzende Friedhelm Winkelhake richtete eine klare Ansage an die Spieler. „Die Jungs kämpfen um jeden Grashalm“, freut sich Riesner. In den nächsten Spielen in Niedernwöhren und in Möllenbeck sollen vier Punkte geholt werden. „Dann sind wir durch“, glaubt der FCH-Coach. Bis auf Lennard Kauder sind alle Mann an Bord. Großer Ärger sorgt beim FCH die Verlegung des Pokal-Endspiels von Pfingstmontag auf den 16. Juni. „Erreichen wir das Finale, treten wir zum Endspiel nicht an, denn wir sind mit 20 Jungs auf Mannschaftsfahrt in Bulgarien“, sagt Riesner. Die Umlegung sei eine Frechheit, viele planen ihren Sommerurlaub für Juni ein, da im Juli bereits wieder Trainingsauftakt sei.

SC Rinteln

Der SCR bleibt eine launische Diva. Erst wird der Tabellenzweite MTV Rehren A/R mit 4:0 vom Steinanger gefegt, dann verliert die Elf von Trainer Uwe Oberländer im Pokal mit 0:4 gegen den SV Engern. Im Duell Erster gegen Zweiter wollen sich die Rintelner nicht verstecken. „Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, offensiv agieren, aber nicht ins offene Messer laufen“, kündigt Oberländer an. Das sei aber immer ein schmaler Grat. Man müsse die Kreise von Tim Hensel einengen. Für die neue Serie hat der SCR Justian Kober vom TSV Ahnsen verpflichtet.

TSV Krankenhagen

Die Elf von Trainer Dean Rusch hat im Abstiegskampf ein Lebenszeichen von sich gegeben. Vier Punkte sammelte der TSV in den letzten beiden Spielen, damit schob man sich auf einen Nichtabstiegsplatz. „Aber die Luft bleibt dünn, denn unsere Konkurrenz hat drei bis vier Spiele weniger absolviert und unser Vorsprung auf den SC Stadthagen beträgt nur drei Zähler“, gibt Rusch keine Entwarnung. Endlich stimmte die kämpferische Einstellung beim Tabellendreizehnten, der Matchplan ging auf. Beim SC Auetal wäre jeder Punktgewinn ein Zubrot. Deniz Bilgen ist angeschlagen, Christian Puppich brach sich Augenhöhle, es droht das Karriereende.

TSV Steinbergen

Das war keine gute Woche für den Tabellenachten. Es hagelte zwei Heimpleiten. Erst die Niederlage gegen den Spitzenreiter SV Sachsenhagen, damit haben sich die leisen Meisterhoffnungen des TSV wohl erledigt und dann folgte noch das Pokalaus gegen den FC Hevesen. „Wir kassieren blöde Gegentore, aber der Hauptgrund ist unsere schlechte Personalsituation. Auf der Bank sitzen meist nur zwei Reservespieler, Ralf Reichelt musste zuletzt aushelfen und ich habe mich auch schon eingewechselt“, berichtet TSV-Coach Helmut Maier. Beim Spiel in Pollhagen gibt es weiterhin viele Fragezeichen. Lukas Kasseck, Simon Strottmann, Sven Steep und Krystian Wachta drohen auszufallen. „Ich kann erst kurz vorm Spiel sagen, wer spielt“, beklagt Maier die enge Personaldecke. Bei der Trainerfrage für die neue Spielzeit befindet sich der Sportliche Leiter Bernd Reichelt in der Entscheidungsphase. „Bis Ende April steht eine Lösung“, verspricht Reichelt. Entweder es geht mit Maier und einem noch zu findenden Kotrainer weiter oder es gibt eine externe Lösung.

SC Auetal

Marco Gregor hat seinen Trainervertrag beim Tabellensiebten um ein weiteres Jahr verlängert. Das gab der Sportliche Leiter Jens Kästel bekannt: „Wir sind sehr zufrieden mit Marcos Arbeit. Er hat das Team gut im Griff.“ Das Spieljahr 2018/19 wird dann die vierte Saison von Gregor im Auetal. Der 4:2-Erfolg im Pokal beim klassentieferen TuS Germania Apelern war eine schwere Geburt. „Kassieren wir den Elfer zum 1:3 sind wir raus“, weiß Gregor. Und auch in der Liga gab es zuletzt für den Titelaspiranten nur Enttäuschungen. Drei Remis und eine Niederlage stehen zu Buche. „Wir können Führungen nicht über die Zeit bringen, schlucken zu oft den Ausgleich, weil wir beste Chancen liegen lassen“, hat Gregor analysiert. Eine weitere Tatsache bringt den erfahrenen Trainer aber auf die Palme: „Wir haben auch kein Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen, das kostete uns schon sechs Punkte.“ Es fehle zurzeit die Lockerheit, die Leichtigkeit, es staue sich sogar Frustration bei den Spielern an. Gegen den TSV Krankenhagen zählt nur ein Dreier. Tobias Feldmann verletzte sich am Knie, seine Rückkehr ist ungewiss. Und auch Marc Steinsieg zog sich eine Schulterverletzung zu und muss passen.

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