Tommy Kostolnik (l.) – hier gegen den Bentwischer Kevin Arnold – spielt mit dem SV Steilküste Rerik bislang eine gute Runde. Tommy Kostolnik (l.) – hier gegen den Bentwischer Kevin Arnold – spielt mit dem SV Steilküste Rerik bislang eine gute Runde. © Tommy Bastian
Tommy Kostolnik (l.) – hier gegen den Bentwischer Kevin Arnold – spielt mit dem SV Steilküste Rerik bislang eine gute Runde.

Kreisliga Warnow: Steilküste Rerik in Lauerstellung

Obotrit Bargeshagen und SV Rethwisch kämpfen um den Klassenverbleib

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Die positive Überraschung nach zehn Spieltagen in der Kreisliga Warnow (Staffel I) ist der SV Steilküste Rerik. In der vergangenen Saison nur Tabellenzehnter, rangiert Rerik momentan auf Platz vier (21 Punkte). „Wir leben von unserem sehr guten Start in die Saison“, sagt Steilküste-Trainer Ole Grunwald. Sechs der ersten sieben Partien gewann der SV.

Zuletzt lief es etwas holpriger. „Wir haben im Moment einige Verletzte. Zudem fehlten bei der Niederlage am Sonnabend (1:3 gegen den Sievershäger SV II/d. Red.) zwei gesperrte Spieler“, erklärt Grunwald die Situation. Dennoch ist der Coach zufrieden und meint: „Unser Ziel war, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Jetzt sind wir Vierter und haben Spaß, da oben mitzuspielen.“ Nur ein Punkt trennt Rerik von den Aufstiegsrängen, auf denen derzeit Tabellenführer FSV Bentwisch II (27 Punkte) und der FSV Rühn (22) stehen.

Einen Platz hinter Rerik rangiert der SV Pepelow. Mit fünf Siegen und vier Niederlagen ist SVP-Trainer Klaus Matthews bisher einverstanden. „Ich bin ganz zufrieden. In dem einen oder anderen Spiel wäre sicher mehr drin gewesen“, analysiert Matthews. Nach dem 2:1 jüngst gegen Bargeshagen steht Pepelow im oberen Tabellenmittelfeld. „Durch die drei Punkte können wir uns etwas nach oben orientieren. Außerdem haben wir noch ein Nachholspiel gegen den Tabellenletzten LSV Zernin und noch zwei Heimspiele vor der Winterpause, in denen wir uns was ausrechnen“, sagt Matthews.

Im unteren Tabellendrittel steht der 1. FC Obotrit Bargeshagen. Nur zwei Siege gelangen dem Tabellenelften bisher. Lediglich das bessere Torverhältnis trennt den 1. FC von den Abstiegsrängen.

Mittelfeldspieler Edgar Shaveshyan meint: „Spielerisch sind unsere Leistungen ziemlich gut. Wir holen einfach zu wenig Punkte. Viele Spiele, in denen wir besser waren, konnten wir nicht gewinnen.“

Bitter für Obotrit: Im ersten Pflichtspiel der Saison verletzte sich Torhüter Sven Topp und fiel zehn Wochen lang aus. Erst seit dem 8. Spieltag steht er wieder zwischen den Pfosten. „Er ist der einzige Torwart in unserem Kader. Nach seiner Verletzung musste immer ein Feldspieler ins Tor. Das war nicht optimal“, hadert Shaveshyan.

Zu allem Überfluss musste Trainer Harry Krause sein Amt aus gesundheitlichen und privaten Gründen niederlegen (die OZ berichtete). Für ihn übernahmen Thomas Ohde und Timo Reiter. Für Bargeshagen geht es nun darum, den Abstand zu den Abstiegsrängen bis zur Winterpause zu vergrößern.

Eine sehr positive Entwicklung hat der SV Reinshagen in den vergangenen elf Monaten genommen. In der Winterpause der Saison 2016/17 noch auf dem letzten Platz stehend, rangiert der SVR mit 14

Punkten nun auf Platz sechs. „Unser Kader ist breiter und die Qualität besser geworden. Dazu haben wir einen guten Teamgeist“, lobt Trainer Andreas Bartsch. Für ihn ist die gute Defensivarbeit bisher der Grund dafür, dass seine Mannschaft so gut dasteht. „Unser Ziel ist es jetzt, dass wir uns im oberen Tabellendrittel festsetzen.“

Ebenfalls 14 Punkte hat der SV Wittenbeck (Tabellensiebter) auf dem Konto. SVW-Präsident und -Spieler Thomas Zietz ist zufrieden mit der bisherigen Ausbeute. „Wir hatten in zwei, drei Spielen ein paar personelle Probleme. Ansonsten spielen wir eine ordentliche Saison.“ Das Ziel für Zietz ist es, frühzeitig nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Sechs Punkte Vorsprung hat Wittenbeck auf die Abstiegszone. Einen Achtungserfolg feierte der SVW am Sonntag beim Aufstiegskandidaten FSV Rühn (2:2). „Da haben wir stark gekämpft und es den spielerisch besseren Rühnern nicht leicht gemacht“, analysierte Zietz den Punktgewinn.

Tief im Tabellenkeller steckt der SV Rethwisch (13., 5 Punkte) und wartet seit neun Spielen auf einen Sieg. Der neue Trainer Carsten Bull möchte von seiner Mannschaft eine Entwicklung sehen. „Wir haben uns schon gesteigert, belohnen uns aber zu selten für unseren Aufwand“, bemängelt Bull, der auf den Klassenverbleib hofft.

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