IMG_7831 Die Borussen (grün), hier gegen Golm, blieben bei den Stahnsdorfern ohne Tor. Christian Hahn (Mitte vorne) verletzte sich zudem am Knie. © Antonia Mandel
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Kreisoberliga: Borussia Belzig kommt beim Spitzenreiter unter die Räder

Kreisoberliga: Das Schlusslicht muss  sich beim RSV Eintracht 1949 II mit 0:6 geschlagen geben.

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Den Tabellenführer der Kreisoberliga wollten die Kicker des FC Borussia Belzig 1913 als Underdog eigentlich versuchen zu ärgern. Das funktionierte teilweise sogar. Nur etwas Zählbares blieb aus. Dagegen erwies sich der gastgebende RSV Eintracht 1949 II, der seine wenigen Chancen in Tore ummünzte, als sehr effizient. Am Ende gewann er mit 6:0 (3:0) doch ein wenig zu hoch und verteidigte seine Führung damit souverän. Die Borussen verbleiben dagegen weiterhin am Tabellenende, sind aber noch lange nicht abgeschlagen.

Auf dem Stahnsdorfer Kunstrasenplatz begannen die Fläminger verheißungsvoll. Mit frühem Pressing setzten sie den Gastgeber unter Druck und besaßen die erste gute Möglichkeit des Spiels. Nach einer Flanke ungefähr in der 15. Spielminute köpfte Henrik Gallien im Strafraum das Spielgerät haarscharf am Tor vorbei. Unmittelbar im Gegenzug landete der Ball im eigenen Strafraum. Aus einem Gewühl heraus kam ein Eintracht-Spieler erfolgreich zum Abschluss und Belzig geriet mit 0:1 ins Hintertreffen (16.). In der Folge ließen die Borussen nur wenige Möglichkeiten des Gegners zu. Selbst ließen sie aber ebenfalls Torgefahr vermissen. In der 32. Minute waren die Hausherren erneut im Belziger Strafraum erfolgreich, genauso unmittelbar vor dem Pausenpfiff zum 3:0-Halbzeitstand. „Da haben wir schlecht verteidigt“, fand FC-Trainer Karsten Krzewski.

In der zweiten Hälfte spielte sich die Begegnung viel im Mittelfeld ab und Belzig kam kaum noch vor das gegnerische Tor. Dagegen konnte die Eintracht einige Male in den Borussen-Strafraum vordringen und nutzte ihre wenigen Chancen eiskalt aus. Nach dem 4:0 in der 60. Minute war die Niederlage für die Gäste recht früh besiegelt. Unglücklicherweise verletzte sich auch noch Christian Hahn am Knie und musste ausgewechselt werden. Die beiden Gegentore bis zum Abpfiff fielen dann für die Borussen nicht mehr ins Gewicht (78., 85.).

„Gegen den Spitzenreiter kann man verlieren. Wir müssen das Spiel nun schnell abhaken. Wichtiger sind die nächsten Partien. Da müssen wir unbedingt punkten“, sagte Krzewski. Am Sonntag kommt dann der Tabellen-Neunte Empor Schenkenberg.

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