DFR_8865 Allen Galinski (r.), hier im letzten Heimspiel, kam bei Werder II zu zwei Torchancen für Brück © Dirk Fröhlich/Archivbild
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Kreisoberliga Havelland: Brücker lassen ihre Klasse vermissen

Kreisoberliga Havelland: Der FSV muss sich beim Werderaner FC Viktoria II mit 0:3 beugen.

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Ihr normales Leistungsvermögen konnten die Fußballer des FSV Brück 1922 am 22. Spieltag der Kreisoberliga beim Werderaner FC Viktoria II nicht abrufen, so dass sie mit 0:3 (0:1) ein weiteres Mal unterlagen. Der Abstand von sieben Punkten zu einem Nichtabstiegsplatz blieb trotz der Pleite zwar gleich. Wollen die Planestädter aber noch die Klasse halten, dürfen sie sich nicht mehr viele davon leisten.

Für den Auswärtsauftritt auf der Insel Werder fehlte den FSV-Trainern Marko Kaplick und Andreas Bastian nur der verletzte Julian Haseloff. Ihre Startelf besaß auf dem kleinen Kunstrasenplatz große Probleme ins Spiel zu finden, wohingegen der Gastgeber gleich aggressiv auftrat und das Aufbauspiel der Fläminger immer wieder stören konnte. Die konnten sich in der ersten Hälfte dennoch zwei gute Chancen herausspielen.

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Nachdem der Ball gut zu Allen Galinski in den Strafraum durchgesteckt wurde, war der Viktoria-Schlussmann einen Moment schneller zur Stelle. Und nach einer Hereingabe vom rechten Flügel traf erneut Allen Galinski den Ball nicht richtig und vergab. Der Gastgeber konnte dagegen nach einem Missverständnis in der Brücker Abwehr die Führung übernehmen, die Matthias Klawun in der 27. Minute herstellte. Zwei weitere gute Abschlüsse der Hausherren in der ersten Hälfte konnten von der FSV-Abwehr geblockt werden.

Gastgeber ist bissiger

Nach dem Wiederanpfiff konnte der FSV nicht das umsetzen, was er sich für die zweiten 45 Minuten vorgenommen hatte. Die Werderaner waren uns im Zweikampfverhalten deutlich überlegen“, beobachtete Brücks Trainer Bastian. So ließ der zweite Treffer der Gastgeber nicht lange auf sich warten. Nach einem langen Einwurf in den Brücker Strafraum köpfte Lukas Große in der 57. Minute zum 2:0 für die Viktoria-Reserve ein.

Und auch in der Folge verloren die Planestädter in der Vorwärtsbewegung zu oft den Ball. So konnten die Werderaner kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch ein drittes Mal treffen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld nutzten die Gastgeber nach schnellem Umschalten eine Überzahlsituation, die Viktoria-Offensivspieler Jaques Walter in der 89. Minute zum 3:0-Endstand erfolgreich herunter spielen konnte.

„Es ist uns vor allen in Hälfte zwei einfach nicht gelungen, unsere gewohnte Leistung zu zeigen“, fand Bastian und fügte an: „Nun wird es immer schwieriger, die Klasse noch zu halten.“

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