Marco Kopp vom MSV Zossen wurde zum Spieler der Woche gewählt. Marco Kopp vom MSV Zossen wurde zum Spieler der Woche gewählt. © Stefan Jäger
Marco Kopp vom MSV Zossen wurde zum Spieler der Woche gewählt.

Kreisoberliga Dahme/Fläming: Marco Kopp vom MSV Zossen zum Spieler der Woche gewählt - "Ich find’ das total geil!"

Kreisoberliga Dahme/Fläming: "Lufti" überzeugt gegen den SV Fichte Baruth als bärenstarker Innenverteidiger.

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"Lufti" wird Marco Kopp manchmal neckisch von seinen Teamkollegen und Trainer Sven Schröder beim Fußball-Kreisoberligisten MSV Zossen genannt. „Manchmal rutsche ich am Ball vorbei“, erklärt Kopp und lacht.

Dennoch wählten ihn Fans und Spielerkollegen zum „Spieler der Woche“ im MAZ-Sportbuzzer. 51 Prozent stimmten für den 28-Jährigen. Kopp hat im letzten Spiel gegen Fichte Baruth (2:1), zusammen mit Lukas Reule, in der Defensive die Lücken geschlossen und die Angriffe der Baruther abgewehrt. „Dass wir am Ende noch ein Tor bekamen, ist doof“, setzt Kopp hinzu, aber er sei froh, dass sich niemand bei seinem Fallrückzieher verletzt habe. „Das hätte auch schief gehen können“, weiß er.

Auch Trainer Schröder freut sich über das Ergebnis, zumal vor drei Wochen bereits ein Zossener die Wahl zum „Spieler der Woche“ gewann. „Es ist toll, wie der gesamte MSV zusammenhält“, sagt Coach Schröder. Von den Bambinis bis zu den Alt-Herren hätten alle für den Innenverteidiger gestimmt. „Das ist eine Ehre“, sagt Kopp über das Ergebnis und fügt euphorisch hinzu: „Ich find’ das total geil!“

Trainer baut auf Kopp

Der Trainer erklärt: „Er ist zweikampf-und kopfballstark. Deshalb wollte ich ihn unbedingt in meiner Mannschaft haben.“ Umso mehr freue er sich, dass Kopp seit dem Sommer für die Blau-Weißen spiele. „Ich wollte höherklassig spielen“, begründet er seinen Weggang vom Kreisligisten Groß Machnow. Er habe laut Schröder auch schon einen hohen Stellenwert in der Mannschaft und passe menschlich prima in das Team. „Ich fühle mich hier total wohl“, bestätigt „Lufti“.

Die Nominierung zum „Spieler der Woche“ sei seinem Ehrgeiz zu verdanken, ist Kopp der Ansicht – Trainer Schröder führt das einzig auf „sein bärenstarkes Spiel zurück“. Marco Kopp: „Der Trainer sagte mal, dass ich nicht nur mit 80 oder 90 Prozent ins Spiel gehen soll, sondern mit 120, das habe ich getan“, erzählt der Zossener. Die Wahl spornt den Kommissionierer nun noch mehr an. „Vielleicht werde ich ja noch mal nominiert“, überlegt er. Darüber hinaus will er in der Mannschaft seinen Stammplatz behalten und „eigentlich aufsteigen“, so der Innenverteidiger. Trainer Schröder kann noch keine Tendenz ausmachen. „Dafür ist es noch zu früh“, sagt er. Aber dennoch wollen er und sein Team „oben mitspielen“.

Im Spiel gegen Eintracht Miersdorf am kommenden Sonntag wird sich zeigen, ob die Zossener in der Spitze mitspielen können. Schröder baut dabei auf Kopp. „Er nimmt technisch langsam alles an, was ich ihm beibringe und steigert sich von Spiel zu Spiel“, sagt Trainer Schröder. Marco Kopp habe sich zu einer „Bank“ entwickelt, lobt Schröder. Wenn Kopp so weiterspiele, könne er „ein Baustein in meinem Team werden“, so Schröder. Im Spiel gegen Miersdorf will Kopp wieder 120 Prozent geben. „Wenn es geht auch 150 Prozent“, sagt Kopp selbstbewusst.

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