André Birkner ist zum zweiten Mal Coach von Eintracht Bötzow. André Birkner ist zum zweiten Mal Coach von Eintracht Bötzow. © Stefan Zwahr
André Birkner ist zum zweiten Mal Coach von Eintracht Bötzow.

Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Birkner vor Duell mit dem Ex-Verein

Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Bötzow-Trainer Birkner freut sich auf die Bratwurst bei seiner Rückkehr nach Kremmen.

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Er ist Trainer für nur fünf Spiele - und dann geht's ausgerechnet gegen den Ex-Verein. Für André Birkner, Interimscoach von Kreisoberligist Eintracht Bötzow, steht am Wochenende eine Rückkehr zum FC Kremmen an. Das Besondere: Mit seinem Ex-Verein (und jetztigem Team) Bötzow tritt er bei seinem Ex-Verein Kremmen an. Birkner trainierte von 2013 bis zum Sommer 2015 schon einmal die erste Mannschaft von Eintracht Bötzow. Von dort aus ging er für zehn Monate zum FC Kremmen, dem kommenden Gegner. Seit Mitte November erst ist er zurück auf der Trainerbank der Eintracht.

"Ich freue mich sehr auf dieses Spiel", sagt Birkner. "Es wird der Bessere gewinnen und ich bin mir sicher, dass wir das sind. Danach freue ich mich auf die Bratwurst am Platz", sagt Birkner völlig tiefenentspannt und gut gelaunt. Dazu hat er auch allen Grund. Die beiden bisherigen Ligaspiele unter seiner Leitung wurden mit 3:0 und 2:0 gewonnen. Sechs Punkte aus zwei Spielen. Sein Ziel waren ursprünglich zehn Zähler aus fünf Partien bis Weihnachten. "Wenn es 12 Punkte werden, ist auch keiner böse", scherzt er.

Die Kreisoberliga-"Spieler der Woche" der Saison 2017/18.

Den Grund für den plötzlichen Erfolg sieht er in Kleinigkeiten. "Wir haben an zwei, drei Schrauben gedreht und es funktioniert", erklärt er, "manchmal braucht man einfach einen neuen Impuls." Einer dieser Impulse ist wohl auch die Rückkehr von Standy-Spieler Rene Körter, der vorerst wieder konstant aushelfen wird. Seine Rückkehr ein Verdienst vom Trainerteam. "Ich selbst hab damit gar nicht soviel zu tun", gesteht er und nimmt auch gleich jede Hoffnung, dass es nach dem Winter noch weiter geht. "Definitiv nicht", unterstreicht er bei der Frage nach einem möglichen Engagement bis zum Saisonende.

Wünsche bei der Nachfolger-Wahl

Im Januar wird er sich wieder vollends der B-Jugend widmen, die er eigentlich trainiert. "Ich glaube, danach ist der Effekt auch verpufft", sagt er ehrlich. Warum? "Als ich vorgestellt wurde, wurde klar gesagt, dass es nur bis zum Winter geht. Ich stehe zu meinem Wort. Wenn ich jetzt sage, ich mach länger, kommen sich die Spieler ja auch irgendwie verarscht vor", sagt Birkner, der gesteht, dass wohl nicht jeder Spieler in die Luft sprang, als er von der Rückkehr erfuhr. "Trotzdem zieht die Mannschaft an einem Strang und das ist klasse", freut sich Birkner.

In die Suche nach einem Nachfolger mischt sich Birkner nicht ein. "Den Jogi Löw können sie holen", frotzelt er und erklärt: "Ich hoffe, sie holen den richtigen Mann. Klar schwirren mir zwei, drei Namen im Kopf rum, die charakterlich hierher passen würden, aber da habe ich mich nicht einzumischen. Das ist Sache des Präsidiums."

Warnung vor Kremmen

Gegen Kremmen steht er definitiv an der Linie. "Ich warne vor dem ganzen Team. Es bringt nichts, wenn ich vor einzelnen Spielern warne. Wer da der beste Torjäger ist, weiß ganz Oberhavel." Stattdessen will er mit seinem Konzept Kremmen bezwingen und die nächsten Punkte einfahren. Wie? Das verrät er nicht. "Drei Punkte holen und Tschüß nach Hause." Birkner wirkt vor der Rückkehr völlig entspannt. "Ich habe nichts zu verlieren und demnach gehe ich die gesamte Aufgabe mit viel Leichtigkeit an. Vielleicht ist es auch genau das, was der Mannschaft gerade hilft", sagt er. Die Mannschaft zumindest punktet und hat somit im Kollektiv richtig gute Laune.

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