IMG-20170420-WA0001 Roger Bergmann avancierte bei seinem Comeback zum Matchwinner. ©
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Roger Bergmann hat nichts verlernt

Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Der Rückkehrer überzeugt beim ersten Pflichtspieleinsatz seit gut zwei Jahren.

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Was war denn da los? In dieser Kategorie möchte der Sportbuzzer Kuriositäten, besondere Ereignisse und spezielle Aktionen vorstellen. Diesmal geht es um den 32-jährigen Roger Bergmann, der bei seinem Comeback nach fast zwei Jahren im Kreisoberligamatch seines TuS 1896 Sachsenhausen II gegen den SV Rüdnitz/Lobetal mit einer tollen Leistung glänzen konnte.

"Wir sind alle mit ihm groß geworden und freuen uns, dass er wieder mitmischen will", berichtet Stephan Lange, Teammanager der zweiten Mannschaft von TuS 1896 Sachsenhausen über das Comeback von Roger Bergmann. Dem einstigen Landesliga-Kicker hat die Lust nach Fußball gepackt. Lange spricht auch von einem Reiz, der ebenfalls ein Ausschlag für die Rückkehr sein könnte: "Man kennt sich halt seit Ewigkeiten, nun kann sich Roger mit den alten Kollegen von damals austoben." Nach nur drei Trainingseinheiten fand der 32-Jährige am vergangenen Wochenende beim Nachholspiel der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim einen Platz im Kader. "Es fehlten einige Spieler und unter der Woche war schon zu sehen, dass er auf einen Einsatz gebrannt hat", verrät der Teammanager.

Gegen den SV Rüdnitz/Lobetal war Bergmann aber vorerst zum Zuschauen verdammt. "Klar war ich etwas traurig, nicht in der Startelf zu stehen, aber nach drei Einheiten Ansprüche zu stellen, wäre auch falsch", nahm die Offensivkraft den Bankplatz an. Da unverhofft ja bekanntlich oft kommt, dauerte es auch garnicht so lang, bis er an seiner alten Wirkungsstätte wieder den Platz beackern konnte. Nach 33 Minuten musste Tim Schreiter mit einem Nasenbeinbruch vom Platz, weshalb Trainer Philipp Holzhauer reagieren musste. "Ich sollte mich sofort bewegen und keine fünf Minuten später stand ich dann auf dem Feld. Das war ein tolles Gefühl, zumal wir auch im Stadion spielen durften", erzählt er begeistert. In seiner ersten Aktion eroberte Bergmann den Ball und bereitete das 1:0 von Robert Ast mustergültig vor.

"Kurze Zeit später erhielten wir einen Strafstoß und meine Mitspieler meinten, ich solle schießen", war er überrascht über das entgegengebrachte Vertrauen. Vom Punkt scheiterte der Routinier am Innenpfosten, machte sich dennoch nicht verrückt. "Sowas passiert und gehört dazu. Außerdem war er garnicht so schlecht geschossen", schmunzelt der Inhaber einer Fliesenleger-Firma. Im zweiten Abschnitt machte er es dann so, wie man es aus früheren Tagen von ihm gewohnt ist. Mit einem Doppelschlag in der 54. und 58. Minute entschied Bergmann die Partie und avancierte spätestens nach einer weiteren Vorlage zum Matchwinner beim ungefährdeten 5:0-Kantersieg seiner Sachsenhausener.

"Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich mache seit einiger Zeit viel mehr Fitness, habe auch schon ordentlich abgenommen. Es ist schön, wenn sowas dann auch fruchtet", erklärt er. In dieser Spielzeit ist er gewillt, noch einige Partien zu absolvieren, möchte sich dann spätestens in der Sommervorbereitung einen Stammplatz bei der Reserve erkämpfen. Und ob dann nochmal ein Sprung in die erste Mannschaft möglich ist, wird er sehen: "Primäres Ziel ist es derzeit nicht, aber man soll ja niemals nie sagen."

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