Kreisoberliga: SV Walsleben gegen Zernitzer SV walslzernitz1 © Roland Möller
Kreisoberliga: SV Walsleben gegen Zernitzer SV

Kreisoberliga: Zweiter Rückrundensieg für Walsleben

Kreisoberliga: Neutrainer Manfred Andrioff mit glücklichem "Wechselhändchen".

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Aufsteiger Blau-Weiß Walsleben war blendend in seine erste Kreisoberliga-Saison gestartet, nach vier Partien waren zehn Punkte erspielt. Doch es folgten sieben Pleiten in Folge, nach der Hinrunde waren es dann 14 Zähler, die Abstiegszone war bedenklich nahe gekommen. In der Winterpause gab dann auch noch Patrick Kelch aus persönlichen Gründen das Traineramt auf, für ihn übernahm der Ex-Linumer Manfred Andrioff. Dank der zwei Siege in der Rückrunde wurde nun der Vorsprung auf die Abstiegsplätze wieder ausgebaut. Gegen Zernitz war die Partie lange Zeit offen. Walsleben ging zwar schnell in Front, allerdings etwas kurios. Der Schuss von Tobias Erfuth wäre zweifellos ins Tor gegangen, doch kurz vor der Torlinie nahm ein Zernitzer den Ball mit der Hand auf. „Keine Ahnung warum, vielleicht hatte er einen Pfiff gehört oder er dachte der Ball sei schon über der Linie“, vermutete der Walslebener Betreuer Matthias Kupper. Schiedsrichter Andreas Dommer entschied auf Tor, „fand ich richtig, sonst hätte es Elfmeter und eine Rote Karte gegeben“, so Kupper. Zernitz kam nach der Pause auf, nutzte zwei Unachtsamkeiten zur 2:1-Führung. Doch Heimcoach Andrioff hatte ein glückliches Händchen beim Wechsel, er schickte Norman Püschel (68.) aufs Feld, der erzielte nur Sekunden später das 2:2. Mit einem tollen Tor sorgte dann Christoph Hohenwald für den Walslebener Siegesjubel. Er nahm einen Ball gekonnt mit der Brust an und hämmerte ihn zum 3:2 in die Maschen. „Es war ein offenes Spiel, ein verdienter oder glücklicher Sieg, egal, die drei Punkte waren wichtig“, so Kupper.

Zufriedener Trainer beim Tabellenführer

Aus Kyritz war ein zufriedener Trainer Ronny Krapat zu hören: „Nach der Abtastphase haben wir richtig gut gespielt, schön kombiniert und die Chancen genutzt.“ Nur die drei Gegentore wurmten ihn, „klar lässt die Konzentration nach, aber das sollte nicht passieren“, so Krapat. Für Putlitz wird es nach der 3:9-Pleite nun auch eng, da der Pankower SV mal wieder gewann, beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz nur noch einen Zähler.

Blumenthal vor schweren Zeiten

Auch in Blumenthal muss man nach dem 0:5-Debakel in Schönberg den Blick nach unten richten. Am Wochenende kommt Alt Ruppin nach Grabow und dann geht es nach Garz-Hoppenrade, da ist kaum mit Punktezuwachs zu rechnen. „Wir sind derzeit personell schon etwas gebeutelt. In Schönberg musste Alt-Herrenspieler Fred Genske von Beginn an spielen, auch Oldie Bernd Krause kam noch zum Einsatz“, erklärte Trainer Ralf Lengert, der der zweite Auswechselspieler war. Man habe von Beginn an gewusst, dass es eine schwere Saison wird. Doch Lengert gab auch zu, „wir haben auch noch schlecht gespielt, außer unserem Torwart hat kein Spieler Normalform erreicht.“

Region/Brandenburg Kreis Prignitz/Ruppin SV Blau-Weiß Walsleben Zernitzer SV SV Garz-Hoppenrade Groß-Pankower SV Putlitzer SV SG Gumtow/Glöwen SV Eiche Weisen SV Blumenthal/Grabow SV 69 Schönberg SV Rot-Weiß Kyritz SG Stahl Wittstock SV Union Neuruppin SV Eintracht Alt Ruppin Reckenziner SV

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