09. Oktober 2018 / 18:27 Uhr

Kreispokal: Marlower Kicker verpassen das Achtelfinale

Kreispokal: Marlower Kicker verpassen das Achtelfinale

Rainer Müller
Felix Bliemeister (am Ball) ist mit der BSG ScanHaus Marlow in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs am FSV Klevenow gescheitert. 
Felix Bliemeister (am Ball) ist mit der BSG ScanHaus Marlow in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs am FSV Klevenow gescheitert.  © Rainer Müller
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BSG scheidet nach 0:1 Niederlage beim Kreisligisten in Klevenow aus. TSV Wustrow erreicht die nächste Runde.

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Prohn. Die zweite Pokalrunde des Fußballverbandes Nordvorpommern/Rügen wurde am vergangenen Wochenende ausgespielt. Für die Mannschaften aus der Region fiel die Bilanz insgesamt negativ aus. Vier Teams schieden aus, nur der TSV Wustrow konnte sich durch einen Sieg in Prohn für das Achtelfinale qualifizieren.

FSV Klevenow – BSG ScanHaus Marlow 1:0 (1:0). „Wir hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, das war es dann aber auch schon“, fand BSG-Kapitän Christoph Ehlers nach dem überraschenden Pokalaus beim Kreisligisten klare Worte. So schaffte es der favorisierte Kreisoberligist aus Marlow nur selten, zu Torabschlüssen zu kommen und verlor verdient. „Das war heute nichts. In der Liga sollten wir solche Auftritte tunlichst vermeiden“, ergänzte Ehlers.
BSG: Druckrey- Rummler, Bliemeister, Mai, Lichtenstein, Steinort, Schönborn, Zadoroznij (37. Kröger), Ehlers, Tews, R. Mühring (59. Piest).
Tor: 1:0 Kliempt (36.).

SV Prohner Wiek II – TSV Wustrow 1:3 (0:1). Beim Kreisligisten taten sich die Fischländer über die gesamte Spielzeit schwer und fanden nie wirklich in die Partie. „Auch wenn wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, war der Sieg letztlich verdient. Wichtig war es für uns, dass wir eine Runde weiter kommen“, meinte TSV-Kapitän Frank Hartmann, der mit zwei Toren zum Matchwinner avancierte.
TSV: Iwanek – H. Permien, E. Jankowski, Schubert, Hartmann, Pieper, Reimer, N. Kollmorgen, T. Kollmorgen, Parschau, Idel.
Tore: 0:1 Parschau (24.), 0:2 Hartmann (62. Foulelfmeter), 1:2 Rasmus (68.), 1:3 Hartmann (85.).

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Velgaster SV – SV Rot-Weiß Trinwillershagen II 3:0 (1:0). Die fünfte Pflichtspielpleite in Folge musste die Triner Reservemannschaft beim Ligakonkurrenten aus Velgast hinnehmen. Dabei boten die Rot-Weißen von Beginn an eine schwache Vorstellung. So reichte den Gastgebern am Ende eine mittelmäßige Leistung zum Einzug ins Achtelfinale.
RW Trin II: Ahrens – Koch, K. Herrmann, Jörn, Schröder (66. Ciesla), Holz, Bartz, Tapeser (78. M.Siems), Behnke, M. Müller (58. Weckmann), E.Müller.
Tore: 1:0 Schwerin (36.), 2:0 Marquardt (77.), 3:0 Jacobs (78.).

SG Wöpkendorf II - Grimmener SV II 1:6 (0:4). Nachdem die Wöpkendorfer Reserve die frühe Führung durch Julian Freund verpasste (12.), übernahm der Tabellenführer der Kreisoberliga klar die Spielkontrolle. Schon zur Halbzeitpause war die Partie dabei entschieden. „Grimmen war klar besser und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, sagte SGW-Trainer Remo Kopplin und lobte seinen Torsteher Marcel Vagt. „Er hat mehrmals gut gehalten und eine noch höhere Niederlage verhindert.“
SGW II: Vagt – P. Freund, Rindfleisch, Corth, Ri. Scheffler, Eickhoff (80. S.Böttge), Deutschmann, J. Freund, Brandt, Schwärmer (46. Grundies), D.Freund.
Tore: 0:1 Max (21.), 0:2 Anders (30. Foulelfmeter), 0:3, 0:4 Block (45., 45.+1), 0:5 Gau (47.), 0:6 Anders (72.), 1:6 J. Freund (90.+1).

SG Traktor Divitz – SV 93 Niepars 1:6 (1:2). Nachdem die Divitzer die Anfangsphase verpennt hatten und mit zwei Toren in Rückstand lagen, übernahm der Außenseiter plötzlich die Initiative. Beim Stand von 1:2 verschoss Andre Zimnitzki sogar einen Foulelfmeter für die Platzherren. Als dann nach 70 Minuten Peter Bretschneider mit Gelb-Rot vom Platz flog, war die Partie entschieden. „Der verschossene Elfer und der fragwürdige Platzverweis waren für uns zwei Knackpunkte. Hintenraus haben wir Niepars die Tore dann förmlich geschenkt“, sagte Divitz-Trainer Dirk Splistester. Er stellte jedoch fest: „Für uns hat die Liga Priorität und ein freies Wochenende zwischendurch tut auch mal gut.“
Divitz: Wolff (46. Stahlke) – Döring, A.Zimnitzki, Andrzejewski (63. Schlodinski), Schreiber, Katke (76. T. Zimnitzki), Bretschneider, Seidlitz, K. Herrmann, Baar, Fruck.
Tore: 0:1 S. Herrmann (5./Foulelfmeter), 0:2 Lessing (14.), 1:2 K.Herrmann (23.), 1:3 Goldbecher (52.), 1:4 S. Herrmann (72.), 1:5 Klatt (80.), 1:6 Döring (81./Eigentor).

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