Diese acht Paarungen wurden am Montag ausgelost. Diese acht Paarungen wurden am Montag ausgelost. © Marius Böttcher
Diese acht Paarungen wurden am Montag ausgelost.

Kreispokal Prignitz/Ruppin: Die Stimmen zur Achtelfinal-Auslosung

Kreispokal Prignitz/Ruppin: Kyritz-Coach Ronny Krapat ärgert die Anreise - Spielverlegung zwischen HSV und Union möglich.

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Das Los Union Neuruppin lag bereits sorgfältig auf dem Tisch, um auf den Achtelfinalgegner im Fußball-Kreispokal zu warten. „Jetzt kommt Herzberg“, hofften die Anwesenden im „Schlüter Sport-Treff“ in Neuruppin, wo die Paarungen für die Runde der letzten 16 Teams gezogen wurden, auf die Begegnung zwischen dem Meister der Kreisliga Ost und dem Landesklassen-Vertreter aus Gildenhall. „Tatsache“, staunte Fußballchef Mike Schläger nicht schlecht, als er den Papierschnipsel aus den Händen von „Losfee“ Peter Schlüter, der beim MSV Neuruppin für organisatorische Dinge zuständig ist, entgegennahm.

HSV-Coach Patrick Schramm hofft auf "volle Hütte"

Für die Unioner stellt dieser Gegner schon wieder ein Déjâ-vu dar, muss man sich nach den Reserveteams des MSV Neuruppin (2:1) und Hansa Wittstock (3:1 n.V.) nun bei der dritten Mannschaft aus dem Spitzentrio der Kreisliga Ost behaupten. „Eigentlich sind die Herzberger ja ein Kreisoberligist“, hat Union-Coach Stephan Ellfeldt nicht Unrecht. Nur weil der HSV das Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen hat, kickt er auch weiterhin in der Kreisliga. „Ich glaube, die haben diesen Wettbewerb für sich entdeckt, in der Vergangenheit immer wieder höherklassige Mannschaften besiegt und sie werden sicher auch gegen uns, die wir als Landesklassen-Vertreter Favorit sind, hochmotiviert sein“, ist sich Ellfeldt sicher. Sein Gegenüber hofft vor allem auf eine „volle Hütte“. Laut Herzberg-Trainer Patrick Schramm kommt da ein „absolut attraktiver Gegner, der als Titelfavorit gestartet ist“. Der Coach meint aber auch: „Ich weiß, wozu mein Team im Stande ist. Für mich ist der Sieg immer das Ziel. Beide Vereine stehen bereits im engen Kontakt, eine Vorverlegung der Paarung auf Samstag sollte machbar sein“, wie auf MAZ-Nachfrage bestätigt wurde.

Einen Sieg würde auch Ronny Krapat im Landesklassen-Duell bei Rot-Weiß Gülitz gern einfahren. Der Trainer der Kyritzer war ob des Loses aber eher ernüchtert: „Man muss es nehmen wie es kommt, ich wäre aber lieber in der Region geblieben“, bezeichnet er die Fahrt in die Prignitz als „doof“. Ganz umsonst soll der Trip am 12. November, an dem die Partien im Achtelfinale steigen sollen, aber nicht sein: „Wir wollen so weit kommen wie es nur möglich ist, oft spielt auch die Tagesform eine Rolle. Unser Fokus liegt aber eher auf der Liga, alles andere ist Zukunftsmusik.“

Letzter Achtelfinalist soll am Reformationstag ermittelt werden

Sieben der acht Paarungen sind bereits fix, einzig der FSV Veritas Wittenberge/Breese wartet noch auf seinen Kontrahenten. Dieser wird voraussichtlich am 31. Oktober ermittelt, wenn im Nachholspiel der Kreisliga Ost-Vertreter TuS Wildberg auf das Landesklassen-Team vom Lindower SV Grün-Weiß trifft. Sollte den Wildbergern der Überraschungscoup gelingen, genießen sie Heimrecht, setzt sich der Favorit durch, muss er in die Prignitz reisen.

Im reinen Kreisoberliga-Duell muss sich die Union-Reserve mit dem starken Aufsteiger aus Wusterhausen messen, bei der Partie zwischen Heiligengrabe und TuS Dabergotz wird ein Team ins Viertelfinale einziehen, mit dem man vor der Saison nicht unbedingt rechnen konnte. Der Anpfiff erfolgt am 12. November bereits um 13 Uhr.

Region/Brandenburg Kreis Prignitz/Ruppin

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