21. Mai 2018 / 10:01 Uhr

Kreispokalfinale Frauen: Friedrichsthal kennt keine Gnade im Finale

Kreispokalfinale Frauen: Friedrichsthal kennt keine Gnade im Finale

Knut Hagedorn
Erneut Kreispokalsieger der Frauen: der SV Friedrichsthal.
Erneut Kreispokalsieger der Frauen: der SV Friedrichsthal. © Knut Hagedorn
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Kreispokalfinale Frauen: Souveräner 8:1-Sieg im Endspiel des Titelverteidigers gegen den SV Rüdnitz/Lobetal. 

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SV Friedrichsthal – SV Rüdnitz/Lobetal 8:1 (3:1). Tore: 1:0 Petersohn (7.), 2:0 Baumgarten (16.), 3:0 Petersohn (19.), 3:1 Drogosch (22.), 4:1 Baumgarten (44.), 5:1 J. Krullis (51.), 6:1 Stahlberg (52.), 7:1, 8:1 Baumgarten (61.; 66.). Zuschauer: 300. 

Wie im Vorjahr sicherte sich der SV Friedrichsthal den Fußball-Kreispokal der Frauen. In einem einseitigen Finale, in dem der Finalgegner Rüdnitz/Lobetal nur in einigen Phasen der ersten Halbzeit Paroli bieten konnte, setzten sich die als Favorit in die Partie gegangenen SVF-Kickerinnen am Ende deutlich mit 8:1 durch und verteidigten damit erfolgreich den Pokal.

Im Stadion des Brandenburgligisten FSV Bernau begann der Titelverteidiger druckvoll und versuchte schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Angefeuert von rund 50 mitgereisten Schlachtenbummlern übernahm der SVF recht schnell das Zepter des Handelns und durfte nach sieben Minuten das erste Mal jubeln. Jessika Stahlberg legte den Ball aus dem Zentrum heraus auf Elisabeth Baumgarten, diese flankte vom linken Flügel punktgenau in die Mitte und Christina Petersohn vollendete per Kopf. Rüdnitz/Lobetal stand defensiv allerdings weiterhin recht stabil, offensiv blieb man aber wirkungslos. Dann jedoch ging es schnell. Zunächst bestrafte Baumgarten einen Fehler des SVR im Spielaufbau eiskalt zum 2:0 (16.), nur drei Minuten später war erneut Petersohn zur Stelle. Das Finale schien damit seinen vorhersehbaren Verlauf zu nehmen, doch die Rüdnitzerinnen meldeten sich nach 22 Minuten zurück – Nicole Drogosch traf zum 3:1. Anschließend verlor Friedrichsthal ein wenig den Faden und ließ noch einige Gästechancen zu. „In der Phase waren sie mal dran, das war nicht so gut von uns“, bilanzierte auch SVF-Trainer Thomas Wjasmin nach Spielende. Da aber auch die Rüdnitzer-Keeperin Madeleine Köhler mehrfach glänzend parierte, blieb es zur Halbzeit beim 3:1.

Nach dem Seitenwechsel machten die Friedrichsthalerinnen dann schnell kurzen Prozess. Innerhalb von fünf Minuten schraubten Elisabeth Baumgarten, Jennifer Krullis und Jessika Stahlberg das Ergebnis auf 6:1. Die Moral des Gegners war damit gebrochen, Baumgarten erhöhte noch auf 8:1 – der Rest bestand aus Feierlichkeiten des Titelverteidigers. „Wir haben in der Pause einige Fehler angesprochen und im zweiten Abschnitt super reagiert. Nun ist feiern angesagt“, freute sich Wjasmin, der jedoch auch noch  kritische Töne zu vermerken  hatte: „Die Leistung von Schiedsrichter Jan Toron fand ich nicht gut, sehr einseitig, das hat mir nicht gefallen.“ Das strahlen aus dem Gesicht gar nicht mehr heraus bekam dagegen Doppeltorschützin Christina Petersohn: „Es fällt eine große Last von uns ab. Das erste Tor zu erzielen war ein absolut geiles Gefühl.“

Beim unterlegenen SV Rüdnitz/Lobetal nahm man die deutliche Finalniederlage mit Fassung. „Wir hatten schon gehofft, das es nicht so deutlich werden wird. Erste Halbzeit haben wir noch ganz gut gegengehalten fand ich, nach dem Wechsel wurde es jedoch sehr klar. Wir sind aber stolz, überhaupt das Endspiel erreicht zu haben“, zeigte sich Trainer Dirk Seifarth gefasst nach Spielende.

SV Friedrichsthal: Rückforth – Petersohn, Baumgarten, J. Krullis, Stahlberg, Nicole Müller, Nancy Müller, (Weilemann, C. Krullis, Jäckel, Materka, Wölki)

SV Rüdnitz/Lobetal: Köhler – J. Drogosch, N. Drogosch, Nitzsche, M. Drogosch, Klatte, Groth, Schmid (Mieske, Steinigen, Küsters, Seifarth)

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