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Krise bei Eintracht Braunschweig: Klubführung schreibt offenen Brief an Fans

Redaktion Sportbuzzer
Eintracht-Präsident Sebastian Ebel diskutiert nach der Niederlage mit den aufgebrachten Braunschweig-Fans.  © imago/Joachim Sielski

Nach dem Absturz auf Platz 19 der 3. Liga hat sich die Vereinsführung von Eintracht Braunschweig in einem offenen Brief an die Fans gewandt und dem neuformierten Team sowie Trainer Henrik Pedersen das Vertrauen ausgesprochen.

„Wir sind überzeugt davon, dass sich über kurz oder lang der Erfolg einstellen wird“, heißt es in dem offenen Brief an die Eintracht-Fans. Es zeige sich gerade, „dass das Team zehn Wochen nach dem ersten Training noch nicht so gefestigt ist und noch einige Zeit brauchen wird, um vollends in der 3. Liga Fuß zu fassen.“

"Werden Hendrik Pedersen Zeit geben!"

„Wir als Vereinsführung werden Henrik Pedersen und unserer Mannschaft weiterhin diese Zeit geben! Und wir bitten Euch, dasselbe zu tun!“

0:2 gegen Fortuna Köln stößt Fans bitter auf

Nach dem überraschenden Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga hat die Eintracht auch in der 20 Vereine umfassenden Liga drei noch keines ihrer bisherigen fünf Saisonspiele gewinnen können. Bei der 0:2-Niederlage gegen Fortuna Köln riefen zahlreiche Fans am Sonntag „Wir haben die Schnauze voll“ und forderten den Rauswurf von Manager Marc Arnold.

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"Wollen noch einen Spieler verpflichten"

In ihrem Brief kündigte die Vereinsführung weitere Veränderungen des neuformierten Teams an. „Das Transferfenster ist noch bis Freitag geöffnet, und um das Niveau des Kaders noch einmal zu erhöhen, wollen wir im Offensivbereich noch einen Spieler verpflichten“, heißt es.

„Davon unabhängig gilt nach wie vor, dass Gustav Valsvik und Christoffer Nyman uns verlassen wollen und verlassen sollen.“

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Die Noten der Eintracht-Spieler gegen Fortuna Köln:

Marcel Engelhardt: Zu Beginn mit Licht (gute Paraden) und Schatten (schlechte Faustabwehr, zu kurze Pässe). Beim 0:1 machtlos. Note: 4.
David Sauerland: Schaltete sich als Rechtsverteidiger häufig mit in den Angriff ein, hatte dabei aber teilweise auch gefährliche Ballverluste. Störte Torschütze Schiek beim 0:2 nicht. Note: 5. © imago/Eibner
Frederik Tingager: Rückte, nachdem er im Pokal geschont worden war, zurück in die Startelf. Als seine blutende Kopfwunde behandelt werden musste, fiel das 0:1. Musste in der 40. Minute dann ganz raus. Note: 3. © imago/Hübner
Gustav Valsvik: War beim 0:1 viel zu passiv, verhinderte auch die Flanke zum 0:2 nicht. Ansonsten kopfballstark wie eh und je – allerdings nicht bei eigenen Standards. Note: 4,5. © imago/Zink
Niko Kijewski: Nahm auf der linken Abwehrseite den Platz des gesperrten Malte Amundsen ein und beschränkte sich vor allem vor der Pause fast ausschließlich aufs Verteidigen. Das gelang solide. Note: 4. © Frank Molter/dpa
Mergim Fejzullahu: Der Albaner spielte etwas überraschend an Stelle von Ivan Franjic – und das zugleich zum ersten Mal in dieser Drittliga-Saison von Beginn an. Ließ Spielwitz aufblitzen, mehr aber auch nicht. Zudem arbeitete er nach hinten nicht gut mit. Note: 5. © imago/Picture Point LE
Stephan Fürstner: Im Pokal hatte der Kapitän gesperrt aussetzen müssen, gegen Köln war er wieder als Sechser an Bord. Insgesamt okay, holte sich nah einem Frustfoul eine Gelbe Karte ab (45.+3). Note: 4. © imago
Jonas Thorsen: Hatte erneut viele Ballverluste. Setzte nach vorn zunächst praktisch keine Impulse, gehörte in der zweiten Hälfte dann aber mit vielen klugen Zuspielen zu den Besten. Note: 3,5. © Alex Leppert
Leandro Putaro: Spielte diesmal auf der rechten Angriffsseite, kam dort als reiner Linksfuß aber nicht gut klar. Hätte bei einem Konter in der 18. Minute abschließen müssen. Am Ende Stürmer. Note: 5. © Peter Steffen/ dpa
Philipp Hofmann: Mühte sich vor allem in den Zweikämpfen nach allen Regeln der Kunst. Versprühte auch mangels Vorlagen aber nur selten Torgefahr. Note: 4,5. © imago/Hübner
Onur Bulut: Wie in der Schlussphase gegen Hertha Linksaußen. Machte einen etwas besseren Eindruck als Putaro, setzte sich aber auch nicht entscheidend durch. Note: 4,5. © Peter Steffen/ dpa
Felix Burmeister: Kam in der 40. Minute für den verletzten Tingager. Hatte in der 45. Minute etwas Glück, dass seine Rettungsaktion gegen Yeboah nicht als Foul und damit als Notbremse gewertet wurde. Note: 4. © Peter Steffen/ dpa
Ivan Franjic: Kam in der 63. Minute, als es bereits 0:2 stand. Note: 4. © Rose/Bongarts/Getty Images
Ahmet Canbaz: Wurde in der 74. Minute als zusätzliche Offensivkraft gebracht. Ohne Note. © imago/Zink
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