12. April 2018 / 14:31 Uhr

Krostitz empfängt Aufsteiger Rotation Leipzig

Krostitz empfängt Aufsteiger Rotation Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
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Landesklasse: Delitzscher wollen in Liebertwolkwitz endlich mehr als nur warme Worte

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FSV Krostitz - SG Rotation Leipzig 1950

Inzwischen ist das Podium weit mehr als ein frommer Wunsch, sondern zum Saisonziel umformuliert. Zu sehr hat sich der FSV Krostitz auf Platz drei der Fußball-Landesklasse festgekrallt, als dass irgendjemand an dieser Position rütteln soll. Dabei stehen immerhin noch elf Spiele im Ansetzungsheft. Zunächst geht es am Samstag, 15 Uhr, im heimischen Fuchs-Stadion gegen Aufsteiger Rotation Leipzig.

Trainer Tobias Heede macht aus seinen Ambitionen keinen Hehl. „Meine Erwartungen sind immer relativ hoch. Wir wollen mit einem Heimsieg Platz drei festigen, um dort zu bleiben.“ Punkt. Oder doch nicht? „Das bedeutet nicht, dass wir Rotation nicht ernst nehmen.“ Diese Erfahrung lehrt allein das Hinspiel. Der FSV kam mit einem blauen Schienbein und einem 2:2 in letzter Minute davon, war an jenem Tag mit dem Glück im Bunde. „Das Ding hätten wir auch verlieren können. Wir haben uns extrem schwergetan, müssen uns diesmal geschickter anstellen“, fordert Heede.

Am besten ungefähr so geschickt wie beim jüngsten 7:0 gegen Schildau. In Schildau. Gut, der Kantersieg beim bereits etwas abgehängten Schlusslicht mag dem Vergleich mit Leipzig, das als Zehnter im gesicherten Mittelfeld steht, nicht standhalten. Für die Krostitzer Seele dürfte er aber doch wichtig gewesen sein. Endlich mal kein 1:0, 2:1 oder ähnliches, endlich mal von vorne bis hinten 90 Minuten lang überzeugt. Man könnte auch sagen: Endlich mal den Ansprüchen eines Tabellendritten gerecht geworden. „Natürlich war das ein geschwächter Gegner, deswegen muss man das Ergebnis differenziert sehen. Trotzdem war es wichtig, ein Ausrufezeichen zu setzen. Wir sind, ohne auf die Bremse zu treten, marschiert. Die Trainingsabläufe sind zum Tragen gekommen.“

Am Sonnabend beginnt das Treiben freilich trotzdem beiderseits bei Null. Den Hausherren bieten sich personell wieder wesentlich mehr Möglichkeiten als zuletzt. Es fehlen lediglich der verletzte Daniel Huxdorff, Marc Sachse (privat verhindert) und Torwart Michael Göttert (Urlaub). Einen Podestanwärter sollte das nicht aus der Bahn werfen.

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SV Liebertwolkwitz - ESV Delitzsch

Irgendwann reichen Schulterklopfer, warme Worte und gute Leistungen nicht mehr, irgendwann müssen Siege her. Sonst wird es nichts mehr mit dem Klassenerhalt in der Fußball-Landesklasse für den ESV Delitzsch. Am Sonnabend hat die Mannschaft von Trainer Tilo Ohlig dazu die nächste Chance, wenn sie 15 Uhr beim Tabellensechsten SV Liebertwolkwitz gastiert. Keine leichte Aufgabe, schließlich fertigten die Leipziger zuletzt Spitzenreiter Colditz 3:1 ab.

Aber auch die Eisenbahner brauchen sich nicht zu verstecken, sind seit drei Spielen ungeschlagen und schrammten vor Wochenfrist nur ganz knapp an einem Auswärtssieg bei Blau-Weiß Leipzig, immerhin Vierter, vorbei. „Da war mehr drin, kleine Fehler haben uns um den Sieg gebracht“, sagt Ohlig, der dennoch weiterhin an seine Jungs glaubt. „Wenn wir in Liebertwolkwitz kämpferisch und spielerisch so auftreten wie bei Blau-Weiß, dann ist bestimmt etwas drin. Wir sollten jedenfalls nicht in Ehrfurcht erstarren.“

Und warum auch? Immerhin gelang dem ESV gegen den SVL der zweite – und bis dato letzte – Saisonsieg. Das war übrigens am 30. September 2017. Wiederholung unbedingt erwünscht, zumal der Coach morgen personell aus dem Vollen schöpfen kann und endlich seinen ersten Dreier holen will.

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