14. August 2018 / 21:45 Uhr

Krummesser SV im Landespokal beim 0:17 gegen den SV Henstedt-Ulzburg chancenlos

Krummesser SV im Landespokal beim 0:17 gegen den SV Henstedt-Ulzburg chancenlos

Hendrik König
Alina Witt schoss für Henstedt-Ulzburg gleich acht Tore.
Alina Witt schoss für Henstedt-Ulzburg gleich acht Tore. © fussball.de
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Der Klassenunterschied war gerade im zweiten Durchgang deutlich zu spüren. 

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Am Dienstagabend stand für die Kreisliga-Damen des Krummesser SV das absolute Saisonhighlight an, nämlich das SHFV-Landespokalspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg. Der SVHU ist gerade erst aus der 2. Bundesliga abgestiegen, da die beiden zweithöchsten Spielklassen im deutschen Frauenfußball zur neuen Spielzeit zusammengelegt wurden. Rein sportlich gesehen wären die Segebergerinnen nach ihrem Mittelfeldplatz gar nicht abgestiegen. 20 Minuten lang hielten die Krummesserinnen dem Druck des haushohen Favoriten stand. Vera Homp, im Frühling 2018 zur drittbesten Spielerin des Landes Schleswig-Holstein gekürt worden, brach den Bann. Keine Minute später erhöhte Teamkollegin Judith Knieling auf 2:0. Drei weitere Tore sollten in den ersten 45 Minuten noch fallen: Erfolgreich für die Mannschaft von Trainer May Agyei-Mensah war vor der Pause gleich drei Mal Alina Witt. Die Angreiferin stellte ihr Qualitäten vor dem Tor bereits häufig in der 2. Liga unter Beweis und war für den KSV nicht zu bändigen. Im zweiten Durchgang wurde es dann ein Scheibenschießen: Die überragende Alina Witt netzte weitere fünf Mal ins Tor von Marcie Bröcker ein, auch Melena Lux (3), Maike Tiarks (2), Jennifer Michel und Alexandra Filippow konnten sich in die Torschützenliste eintragen, sodass am Ende ein mehr als deutlicher 17:0-Auswärtserfolg zu Buche stand.

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​"Respekt für unsere Torfrau"

Heiko Tiedemann, erster Vorsitzender des Krummesser SV, sagte dem Sportbuzzer nach der Partie: "Wir haben es im ersten Durchgang echt noch super gemacht. In der zweiten Halbzeit hat Henstedt seine ganze Klasse auf den Platz gebracht und gezeigt, warum sie auch in der 2. Bundesliga eine gute Rolle gespielt haben. Da waren die Unterschiede, gerade im konditionellen Bereich, mit zunehmender Spieldauer natürlich zu groß, um mithalten zu können. Großes Lob an unsere Keeperin Marcie Bröcker, die noch drei super Paraden gezeigt hat. Am Ende war es für uns wie eine gute Trainingseinheit zu betrachten." Die KSV-Mädchen testen am Sonntag beim TSV Zarpen und starten am 31. August auswärts beim Griebeler SV in die neue Saison. Zuvor steht am 22. August ab 19 Uhr aber noch das brisante Dorf-Derby gegen den TSV Berkenthin (19 Uhr) an.

In vielen Spielklassen in der LN-Region sind zwar erst ein oder zwei Spieltage absolviert, trotzdem hat sich der Sportbuzzer die Mühe gemacht und nach den Angreifern recherchiert, die sich zu Saisonbeginn besonders treffsicher gezeigt haben. Vielleicht sind ja auch aus eurer Mannschaft Teamkollegen in der Galerie dabei.

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