ZFC Meuselwitz Wacker Nordhausen Francesco Lubsch  Nestor Djengoue Francesco Lubsch (l.) und Nestor Djengoue im Kampf um den Ball. © Mario Jahn
ZFC Meuselwitz Wacker Nordhausen Francesco Lubsch  Nestor Djengoue

Kühle Nullnummer in Meuselwitz

ZFC trennt sich von Nordhausen 0:0 und wartet seit Dezember auf einen Heimsieg.

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Meuselwitz. Nach dem 3:2-Erfolg für den ZFC Meuselwitz in Luckenwalde sollte der Auswärtsdreier in der heimischen Arena veredelt werden. Aber mit dem FSV Wacker Nordhausen gab am Sonntag beileibe kein Leichtgewicht seine Visitenkarte ab. Im Gegenteil: Die Truppe von Trainer René van Eck war sogar mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet. Und bei den Meuselwitzern fehlte mit René Trübenbach ein etatmäßiger Stürmer in der ohnehin nicht sonderlich treffsicheren Offensive. So war es kein Wunder, dass die Regionalliga-Partie nach
90 Minuten 0:0 endete.

In der nasskalten Bluechip-Arena fieberten 529 Fans mit ihren Mannschaften mit, die gleich von Anfang an ordentlich Tempo machten. Man merkte: Beide Teams wollten, aber ein richtig gutes Spiel entwickelte sich dennoch nicht. Im Gegenteil: Auf beiden Seiten gab es eher Stückwerk. Sowohl der ZFC als auch Wacker neutralisierten sich im Mittelfeld gegenseitig. Richtige Torchancen waren Mangelware. Auf Meuselwitzer Seite wäre eine Gelegenheit in der zwölften Minute von Rufat Dadashov zu erwähnen, der aber frei vor dem Tor von Kevin Rauhut einen Zwischenschritt zu viel mit dem Leder machte und den Ball so verzog. Auf der Gegenseite setzte kurz vor dem Pausenpfiff Tobias Becker einen Schuss einen halben Meter neben das von Steven Braunsdorf gehütete Tor.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie über lange Zeit nicht sonderlich besser. Wenngleich über so manche Strecke die Meuselwitzer mehr vor dem Wacker-Tor zu finden waren als umgekehrt. Aber nichts wollte gelingen. Dieses 0:0 überstand letztlich auch die Druckphasen von Wacker, die insgesamt gesehen gefährlicher wirkten. So scheiterten Matthias Peßolat (82.) sowie Ugur Albayrak (86.) an Braunsdorf, der zwei Superreflexe zeigte und damit den Meuselwitzer Punkt festhielt. Wacker dezimierte sich noch in letzter Sekunde, als Nestor Djengoue nach wiederholtem Foul noch die gelb-rote Karte sah.


„Dieses 0:0 war für das heutige Spiel genau das richtige Resultat“, sagte Wacker-Trainer René van Eck anschließend. „In der ersten halben Stunde hat meine Mannschaft sich schwergetan. Danach lief alles etwas besser, was unsere zwei Großchancen zeigen. Aber wenn man die nicht macht, dann bleibt es eben bei einem 0:0.“

ZFC-Trainer Heiko Weber meinte: „Heute haben wir auf ein 2:2 oder 3:3 gehofft. Wenn wir aber heute über ein 0:0 enttäuscht sind, dann sind wir doch gar nicht auf einem so schlechten Weg. Wenngleich wir ein nicht sehr sehenswertes Spiel gesehen haben“, so Weber. Beide Trainer wollten sich zum erneuten Duell in einer Woche im Pokal in Nordhausen noch nicht äußern: „Erst einmal haben wir am Mittwoch ein ganz schweres Spiel beim Letzten Neustrelitz. Danach sehen wir weiter und bereiten uns aufs Halbfinale vor“, sagte Weber.

*ZFC Meuselwitz: *Braunsdorf; Le Beau, Mäder, Kamm Al-Azzawe, Albert, Weinert, Dartsch (73. Horoszkiewicz), Lubsch, Rudolph, Brinkmann (54. Wiezik), Dadashov (88. Müller).

Die Pressekonferenz zum Spiel. Danke an ZFC FanRadio.

Geplaatst door ZFC Meuselwitz op zondag 19 maart 2017
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