Die Personalie Bruno Labbadia liegt allein in der Verantwortung der HSV-Spitze - sagt der Kühne-Berater Struth. © imago

Kühne-Berater Struth: Kein Einfluss auf HSV-Entscheidungen

Der mächtige Spielerberater will sich aus der Trainer-Debatte beim Hamburger SV raushalten und ist beeindruckt von den Transfers des Clubs.

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Spielerberater Volker Struth bestreitet jeglichen Einfluss beim Bundesligisten Hamburger SV. "Die Entscheidungen trifft der HSV alleine und unabhängig", sagte der 50-Jährige der "Bild"-Zeitung. Er spreche mit den Verantwortlichen in Hamburg nicht häufiger als mit anderen Vereinen. Zwei- bis dreimal im Monat telefoniere er mit HSV-Anteilseigner und Investor Klaus-Michael Kühne. Der Milliardär überlasse "alle Entscheidungen den Verantwortlichen im Club", sagte Struth.

Der Berater von 80 Profis, darunter Toni Kroos und Marco Reus, dementierte, er würde einen möglichen Trainerwechsel beim HSV forcieren. "Ich würde mir niemals anmaßen, über Verantwortliche im Club zu urteilen", sagte er. Dem Inhaber der Agentur SportsTotal in Köln wird nachgesagt, ein gespanntes Verhältnis zu HSV-Trainer Bruno Labbadia zu haben. "Das ist totaler Blödsinn", sagte er und berichtete, dass an seinem 50. Geburtstag Labbadia zu den wenigen Gästen gehörte. "Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen."

Die HSV-Transfers in diesem Sommer sollen nicht auf Vorgabe Struths erfolgt sein. "Alle Spieler (...) sind Wunschspieler von Bruno Labbadia und Dietmar Beiersdorfer", sagte der Spielerberater. Kühne habe ihn aber nach seiner Meinung gefragt. "Und ich bleibe dabei: Das sind alles gute Transfers."

dpa

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