Mike Weißfuß Jr. war das belebende Element in der Offensive der Hausherren. © Verein/Archivbild

Landesklasse West: Lok Potsdam schockt Fortuna Babelsberg im Derby

Landesklasse West: Das Nachholspiel kann die Mannschaft von Trainer Mike Weißfuß zum Sieg nutzen.

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ESV Lokomotive Potsdam - Fortuna Babelsberg 4:2 (2:1). Tore: 1:0 Mike Weißfuß Jr. (8.), 1:1 Denny Schwabe (35.), 2:1 Pascal Baneth (43.), 2:2 Dennis Weber (64., FE), 3:2 Tom Möller (66.), 4:2 Jan Heinrich (90.).

Der ESV Lok Potsdam hat die Chance des Nachholspiels genutzt. Da die eigentlich für den ersten Spieltag angesetzte Partie wegen eines Gewitters nach 50 Minuten beim Stand von 1:0 für Fortuna Babelsberg abgebrochen werden musste, wurde diese am Sonnabend erneut ausgetragen. Bereits nach acht Minuten lag der gastgebende Außenseiter durch einen Treffer von Sturmspitze Mike Weißfuß Jr. in Führung. Dessen Vater, Lok-Coach Mike Weißfuß, konnte mit der Umsetzung seiner Pläne zufrieden sein: "Wir haben wie angekündigt offensiver agiert und unsere Konter stark ausgespielt." Erst eine Standardsituation konnte die Entstehung des Ausgleichs durch Denny Schwabe (35.) herbeiführen. Doch noch vor der Pause wagte Weißfuß Jr., der laut seinem Vater in dem Derby "den Unterschied machte", ein Tänzchen mit der Fortuna-Abwehr, legte auf Pascal Baneth ab und dieser traf zur 2:1-Pausenführung.

Nach dem Wiederanpfiff benötigte die Mannschaft von Gäste-Trainer Sebastian Michalske dann erneut einen ruhenden Ball, um zum zweiten Mal ausgleichen zu können. So war Dennis Weber nach 64 Minuten vom Punkt erfolgreich. Dass auch die Lok-Akteure nach Standardsituationen Gefahr ausstrahlen können, bewiesen sie nur zwei Minuten später. An einen scharf getretenen Freistoß kam Tom Möller heran und traf zur 3:2-Führung. Den 4:2-Schlusspunkt der Nachholpartie setzte schließlich Jan Heinrich mit dem Abpfiff. Nach diesem zeigte sich Loks Übungsleiter nahezu euphorisch: "Das war eines der besten Landesklassen-Spiele von uns. Wir haben verdient gewonnen, weil wir die besseren Stürmer in unseren Reihen hatten und konstruktiv umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen hatten." Gelohnt hat sich der Einsatz auf jeden Fall: Durch den Sieg grüßt der ESV nun von der Spitze der Tabelle.

ESV Lokomotive Potsdam: Brandt - Krüger, Krause, Kanitz - Ufer, Schubert (82. Kleßen), Möller, Baneth - Heinrich (90. Lüders), Weißfuß Jr.

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