Veritas So wie hier für Marvin Michitsch war das Durchkommen für die Wittenberger gegen die Treuenbrietzener nicht einfach. © Eckard Peglow
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Landesklasse West: Veritas Wittenberge/Breese holt wieder nur einen Punkt

Landesklasse West: Die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese zeigen gegen den TSV Treuenbrietzen eine miese Abwehrleistung.

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FSV Veritas Wittenberge/Breese – TSV Treuenbrietzen 3:3 (1:1).

„Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an druckvoll raufzugehen, haben das auch ansatzweise gut gemacht, dem Gegner gezeigt, dass wir die Heimtruppe sind“, resümierte Veritas’ Co-Trainer Manuel Roeseler zunächst zufrieden. Doch mit der Abwehrleistung seiner Elf war er überhaupt nicht einverstanden. „Wir kassierten jeden Gegentreffer aus einer blöden Standardsituation.“ So in der 16. Minute, als Philip Müller nach einem Eckball völlig frei stehend das 1:0 für Treuenbrietzen erzielte. Veritas ließ sich nicht beirren und fuhr gute Angriffe. So erlief sich Marc Michitsch einen langen Pass – der TSV reklamierte abseits – und legte nach innen quer. Dort brauchte Sinan Dabirifard (26.) nur noch ins leere Tor zum 1:1 einschieben. Neun Minuten später führte ein weiterer Angriff, diesmal über rechts, zu einer Ecke von links. Den ersten abgeblockten Versuch flankte Tobias Bober in Richtung Strafraum. Der Ball segelte an allen vorbei zur 2:1-Pausenführung ins Netz.

In der Nachspielzeit gelang das 3:3

Nach der Pause ließ Veritas weitere sehr gute Möglichkeiten zum vorentscheidenden 3:1 ungenutzt. Die Quittung folgte: Nachdem ein Freistoß der Gäste zunächst am Lattenkreuz gelandet war, sah die FSV-Defensive nur zu. „Die Treuenbrietzener hingegen gingen auf den zweiten Ball“, ärgerte sich Roeseler. Sie trafen durch Martin Lüdicke (53.) zum 2:2. Ein weiterer Standard genügte Pit Päpke (59.) zum 3:2 für den TSV. Torwart Martin Marx bewahrte die Wittenberger daraufhin wiederholt vor dem vierten Gegentreffer. Auf der Gegenseite sprang einem TSV-Akteur der Ball im Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Tobias Schröder (Pritzwalk) pfiff in dieser umstrittenen Szene nicht. Dann wurde Christoph Nitsche (86.) bei einem Vorstoß hart angegangen, fiel unglücklich auf das Knie und schied verletzt aus. Nach Spielende wurde er ins Krankenhaus gebracht. Veritas-Trainer Manuel Roeseler protestierte lautstark. Er hatte  ein Foulspiel an Nitsche gesehen und musste daraufhin den Innenraum verlassen. „Der Schiri will die Situation nicht gesehen haben“, haderte Roeseler mit der Leistung Schröders. Die sei auch fragwürdig gewesen, als Erik Nähte sich bei einem Zweikampf von Marc Michitsch gefoult fühlte und ungestüm nachsetzte. Die Spieler gerieten aneinander. Schröder zeigte beiden die Gelbe Karte – für Michitsch bedeutete das die Ampelkarte (87.). Erst in der Nachspielzeit gelang Sebastian Metschulat (90.+4) das versöhnliche 3:3 für die Prignitzer.

Wittenberge/Breese: Martin Marx; Marc Michitsch (87. Gelb-rot), Christoph Nitsche (87. Christian Otte), Benjamin Kampehl (53. Michael Poorten), Patrick Waltinger, Patrick Dieckhoff, Sebastian Metschulat, Marvin Michitsch, Tobias Bober, Sinan Dabirifard, Christian Münster

Region/Brandenburg Kreis Prignitz/Ruppin FSV Veritas Wittenberge/Breese TSV Treuenbrietzen TSV Treuenbrietzen (Herren) FSV Veritas Wittenberge/Breese (Herren) Landesklasse Brandenburg West (Herren)

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