28. September 2017 / 17:38 Uhr

Landesklasse West: Verkehrte Welt bei Lok Potsdam

Landesklasse West: Verkehrte Welt bei Lok Potsdam

Mirko Jablonowski
Die Lok-Kicker Marten Strehl (l.) und Adrian Blei.
Die Lok-Kicker Marten Strehl (l.) und Adrian Blei. © Verein
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Landesklasse West: Adrian Blei und Marten Strehl tauschen die Rollen - Gastspiel beim Lindower SV Grün-Weiß.

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„Am Anfang war es schon ziemlich ungewohnt, aber ich habe mich der neuen Rolle angenommen“, sagt Adrian Blei. Der Kapitän der Landesklasse-West-Fußballer des ESV Lok Potsdam, der in den vergangenen Spielzeiten als Stürmer überzeugte, lief in den jüngsten Partien als Innenverteidiger auf. „Ich bin in einem Vorbereitungsspiel mal da reingerutscht“, erinnert sich der 30-Jährige. Damals standen der Lok nur zwölf Kicker zur Verfügung, ein Akteur verletzte sich im Spielverlauf – und Blei half in der Defensive aus. „Ich habe mir dann viele Tipps von Steffen Krause und auch dem Trainer geholt“, so Blei.

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Mit Blick auf das große Angebot an Offensivspielern hat Lok-Trainer Mike Weißfuß an dieser Lösung Gefallen gefunden und erklärt: „Wir haben in der Offensive aktuell ein Überangebot. In der Defensive fielen hingegen immer wieder Spieler aus. Addi hat seine Rolle ohne zu murren angenommen und hilft uns dort weiter“, lobt der Coach seinen Spielführer, der beim jüngsten 5:0-Erfolg gegen den Meyenburger SV Wacker trotzdem als Torschütze glänzte.

Strehl bislang mit vier Saisontreffern

Seine Position im Sturm übernimmt aktuell Marten Strehl – in der vergangenen Saison noch Abwehrchef bei den Eisenbahnern. Verkehrte Welt also bei Lok Potsdam. „Marten ist sehr kopfballstark und kann die Bälle gut festmachen“, lobt Weißfuß seinen mit vier Treffern bislang erfolgreichsten Schützling, der früher schon im Angriff agierte und am Samstag (15 Uhr) beim Lindower SV Grün-Weiß wieder für die nötigen Erfolgserlebnisse sorgen soll.

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„Unser letztes Spiel gegen Meyenburg stimmt mich optimistisch, zudem steht unser gesamter Kader zur Verfügung – ich muss sogar wieder einige Jungs zu Hause lassen“, sagt Weißfuß, mahnt aber: „Nach der Niederlage von der vergangenen Woche steht Lindow schon ein bisschen mit dem Rücken zur Wand – das ist immer gefährlich.“

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