05. August 2018 / 20:01 Uhr

Landesliga: Lübecker SC zahlt bei Torfestival Leergeld gegen Eidertal Molfsee

Landesliga: Lübecker SC zahlt bei Torfestival Leergeld gegen Eidertal Molfsee

Daniel Politowski
Die Spieler vom Lübecker SC um Daniel Möllner, Jelle Manne van den Engel (und Toni Rohrbach ärgern sich über eine Schiedsrichterentscheidung.
Die Spieler vom Lübecker SC um Daniel Möllner, Jelle Manne van den Engel (und Toni Rohrbach ärgern sich über eine Schiedsrichterentscheidung. © Agentur 54°
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Eichede II feiert späten Ausgleich gegen TuS Hartenholm, Wankendorf verliert nach guter Partie gegen Oldenburger SV

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Lübecker SC - SpvG Eidertal Molfsee 3:7

Nichts zu holen gab es zum Auftakt für Landesliga-Aufsteiger Lübecker SC. Dabei legte die Elf von Trainer-Dreigestirn Andreas Beier, Uwe Buchholz und Thomas Klingbiel einen Start wie aus dem Bilderbuch hin. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da erzielte Toni Rohrbach die Führung für die Hausherren. Doch die freuten sich anscheinend zu voreilig über die Führung. Der Gast aus Eidertal blieb konzentriert und konnte durch einen Doppelschlag durch Philipp Andre Harder (3.) und Marvin Blümke (5.) postwendend antworten und die Führung auf seine Seite holen. Doch Lübeck steckte nicht auf, erneut war es Toni Rohrbach, der das Spiel wieder ausglich (30.). Noch vor der Pause schlug die SpVg jedoch ihrerseits zurück, wieder war es Harder, der den Halbzeitstand herstellte. Pech für den LSC: Quasi mit dem Halbzeitpfiff erzielte man das vermeintliche 3:3, doch Schiedsrichterin Mirka Derlins Pfeife ertönte schon minimal vorher zum Halbzeitpfiff. Kurz nach Wiederanpfiff war es dann doch so weit. Toni Rohrbach erzielte seinen dritten Treffer des Tages, erneuter Ausgleich, alles wieder auf Anfang. Doch jetzt wurden die Beine bei den Gastgebern schwer und in der Folge konnte Eidertal durch zwei Elfmeter, die jeweils Marvin Blümke verwandelte, auf 5:3 davonziehen (65., 78.). Die Gegenwehr bei den Hansestädtern war gebrochen und der Gast aus der Nähe von Kiel konnte durch Louis Schütt und den dritten Treffer von Harder den 7:3-Endstand aus Sicht der Gäste herstellen.

LSC-Coach Andreas Beier hatte nach Schlusspfiff trotzdem aufmunternde Worte für seine Jungs übrig: "Natürlich hat Eidertal verdient gewonnen, auch wenn das Ergebnis vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Die beiden Foulelfmeter haben uns das Genickt gebrochen, aber wir waren trotzdem lange knapp dran. An den Fehlern von heute werden wir natürlich arbeiten."

SV Eichede II - TuS Hartenholm 1:1

Sprichwörtlich in letzter Sekunde rettet Eichede II einen Punkt im Heimspiel gegen TuS Hartenholm. Die Gäste waren schon in der ersten Halbzeit die deutlich überlegene Mannschaft, verpassten es aber lange, diese Überlegenheit auch in ein Tor umzumünzen. In der 39. Minute war es dann Kapitän Marco Möller, der die hochverdiente Führung für das Team von Trainer Sönke Pries erzielte, mit der es dann auch in die Halbzeitpause ging. Nach Wiederanpfiff dann das gleiche Bild wie in Durchgang eins - Hartenholm dominiert und Eichede hat Glück, dass die Gäste ihre unzähligen Chancen nicht nutzen, um deutlich höher in Führung zu gehen. Als alle schon an einen knappen Sieg für die Gäste glaubten, schlugen die Hausherren noch einmal zu - in der Nachspielzeit war es Morten Wahl, der den umjubelten Ausgleich für Eichede II erzielte (90.+2). Alles in allem war Hartenholm zwar die bessere Mannschaft, muss sich aber an die eigene Nase fassen, das Spiel nicht früher entschieden zu haben.

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TSV Wankendorf - Oldenburger SV 0:2

Auf einem Platz, dessen Zustand nicht unbedingt zum Fußballspielen einlud, standen sich heute TSV Wankendorf und der Oldenburger SV gegenüber. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel ging es mit 0:0 in die Halbzeit, nachdem Wankendorf zunächst die aktivere Mannschaft gewesen war. In Halbzeit zwei sollte es dann kurios werden. In der 55. Spielminute bekamen die Gäste aus Oldenburg einen Elfmeter zugesprochen. Kevin Wölk trat an und scheiterte an TSV-Schlussmann Matthias Balzer. Doch im Getümmel nach dem Strafstoß verursachten die Gastgeber direkt im Anschluss den nächsten Strafstoß. Wieder trat Wölk an, diesmal war er der Sieger gegen Balzer - doch Halt. Schiedsrichter Oskar Pfau ließ den Elfer wiederholen, zum Unmut der Gäste vom OSV. Also trat Wölk zu seinem dritten Strafstoß innerhalb weniger Minuten an und fand erneut seinen Meister im blendend aufgelegten Balzer - Wölk hatte drei mal in die selbe Ecke geschossen. In der Folge wurde der Gastgeber langsam wieder stärker, als Oldenburg aus dem Nichts dann doch durch Andre Petersen die 1:0 Führung erzielen konnte (69.). Der TSV warf jetzt zwar nochmal alles nach vorne, doch scheiterte reihenweise vor dem Tor, wie zum Beispiel der eingewechselte Yannik Grothkopp, der schon am Keeper vorbei war, dann aber gleich zwei mal einen Spieler auf der Linie anschoss. Alle Bemühungen Wankendorf halfen nichts und kurz vor Schluss erzielte Oldenburg dann durch Daniel Junge den 2:0 Endstand (89.) in einem Spiel, in dem ein Unentschieden durchaus verdient gewesen wäre.

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