12. Oktober 2017 / 22:26 Uhr

Landesliga Nord: Aufatmen bei Hansa Wittstock - Sportgerichtsurteil gefallen

Landesliga Nord: Aufatmen bei Hansa Wittstock - Sportgerichtsurteil gefallen

Marius Böttcher
Christian Zielasko (FK Hansa Wittstock).
Christian Zielasko (FK Hansa Wittstock). © Privat
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Landesliga Nord: Sportgericht tagte Donnerstagabend in Grünheide - Christian Zielasko freigesprochen

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"Die Wahrheit hat gesiegt", atmet Jörg Lutter, Trainer des FK Hansa Wittstock auf. Am Donnerstagabend tagte in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) das Sportgericht und fällte das Urteil zum Spielabbruch in der Landesliga-Partie zwischen dem RSV Eintracht und Hansa Wittstock am 23. September 2017. Paukenschlag: Christian Zielasko, der aufgrund einer angeblichen Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter-Assistenten die Rote Karte sah und im Anschluss daran die Begegnung abgebrochen wurde, erhielt einen Freispruch. Weiterhin wird das Spiel nicht für den RSV gewertet, sondern eine Wiederholung finden.

"Abpfiff" mit einem Aufreger

"Das Referee-Trio blieb bei seiner Argumentation, was dem Sportgericht nicht reichte", sagt Christian Zielasko mit erleichterter Stimme. Der Hansa-Verteidiger gab einen Kontakt mit dem Linienrichter zu, "ich habe ihn leicht touchiert". Demnach war für das Sportgericht kein Vorsatz erkennbar, auch fehlt ein Beweis des Assistenten, da die unglücklich zustande gekommende Situation in seinem Rücken passierte und er nicht vorweisen kann, dass von Zielasko ein Schlag oder ähnliches ausging. "Die Spielwiederholung begründet der Richter damit, dass die Schiedsrichter sich vorschnell für einen Abbruch entschieden haben", erklärt der 28-Jährige, der somit keine 24 Stunden nach dem Urteil die Töppen für seine Hanseaten schnüren kann.

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Am Freitagabend gastiert der FK Hansa Wittstock zum Auftakt des 7. Spieltags der Landesliga Nord auf dem Kunstrasenplatz neben dem Karl-Liebknecht-Stadion bei der Reserve des SV Babelsberg 03. "Das ist das größte Glück und die Hauptsache", meint Coach Jörg Lutter, dass sein Schützling zu Recht freigesprochen wurde. Und um drei fast schon verloren geglaubte Punkte - nämlich die vom 23. September diesen Jahres - dürfen die Hansa-Kicker auch nochmal kämpfen.

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