14. Oktober 2017 / 20:48 Uhr

Landesliga Nord: Der FK Hansa Wittstock siegt im "Karli"

Landesliga Nord: Der FK Hansa Wittstock siegt im "Karli"

Marius Böttcher
In Velten will der FK Hansa Wittstock weiter fleißig Punkte sammeln.
Auch in Babelsberg konnte der FK Hansa jubeln. © Verein/Archivbild
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Landesliga Nord: Beim SV Babelsberg 03 II dreht die Hansa das Spiel.

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Mehr mit allem anderen als mit Fußball hatten die Landesliga-Kicker des FK Hansa Wittstock in den letzten Wochen zu tun. Nach dem Spielabbruch vom 23. September beim RSV Eintracht (die MAZ berichtete) mussten die Dossestädter am darauffolgenden Wochenende spielfrei aussetzen, aus dem Landespokal, in welchem zuletzt das Achtelfinale ausgespielt wurde, war man bereits ebenfalls zum Zuschauen verdammt. Allen Störfaktoren zum Trotz überzeugte der Aufsteiger aber zum Auftakt des 7. Spieltags bei der Reserve des SV Babelsberg 03 am Freitagabend und siegte hochverdient mit 2:1 (1:1). Mit von der Partie war auch Defensivspezialist Christian Zielasko, der sich keine 24 Stunden zuvor beim Sportgericht in Grünheide (Landkreis Oder-Spree) verteidigen musste und nach seinem Platzverweis in Stahnsdorf freigesprochen wurde.

Ausgleich mit dem Pausenpfiff

Auf dem Kunstrasenplatz neben dem Karl-Liebknecht-Stadion entwickelte sich unter Flutlicht eine schnelle Partie, die bereits in der dritten Minute ihren ersten Höhepunkt fand. Nach einem eigenen Einwurf, der von Mittelfeldstratege Sergei Paschtschenko ausgeführt wurde, fehlte eben jener im Zentrum, so dass die Gastgeber mit Johannes Tiede nach Ballgewinn schnell umschalten konnten. Letzterer wurde zwar kurz vor dem Strafraum per Foulspiel gestoppt, konnte aber trotzdem auf Tim Rodenhagen durchstecken, der sich im Eins-gegen-Eins gut in Schussposition brachte und Kevin Apitz im Hansa-Gehäuse keine Abwehrchance ließ. Damit bewahrheitete sich die Aussage von Gäste-Trainer Jörg Lutter, dass seine Mannen nach dieser Spielpause etwas brauchen werden, um in die Begegnung zu finden. Auch der zweite Hochkaräter gehörte den Kiezkickern, als Torschütze Rodenhagen einen zu kurz geratenen Rückpass abfing, frei vor Apitz aber verzog (15.). Fortan übernahmen aber die Hanseaten die Initiative und brannten vor der Pause ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Erst scheiterte Tommy Hordan aus Nahdistanz mit dem linken Fuß an Kai Spangenberg im SVB-Kasten (22.), kurz danach probierten es Tom Techen und Paschtschenko vom Strafraumeck (25.). Beim Freistoßhammer von Maik Schmidt aus fast 30 Metern hatten die Hausherren gar Glück, dass das runde Leder nur die Latte streifte (32.). Erst mit dem Pausenpfiff gelang der zu diesem Zeitpunkt längst überfällige Ausgleich. Diesmal bekam Spangenberg das Freistoßgeschoss nicht gegriffen, den anschließenden Abpraller wusste Tommy Hordan in echter Torjägermanier zu nutzen (45.+1).

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Rieck lässt Gäste jubeln

Mit Schwung kam der FK Hansa auch nach dem Seitenwechsel, hatte in der 50. Minute sogar die große Chance, die Partie zu drehen. Mit schnellem Umschaltspiel überbrückte man fix das Mittelfeld und eröffnete Tommy Hordan die Möglichkeit vor dem gegnerischen Tor. Nulldrei-Keeper Kai Spangenberg machte den Winkel aber spitz, so dass Hordans Versuch am Außennetz landete. Auch im weiteren Verlauf schenkten sich die Kontrahenten nichts, das aktivere Team, welches auch stets fußballerische Lösungen fand, waren aber weiterhin die Wittstocker. Den Lohn heimsten sich die Gäste 20 Minuten vor Ultimo ein, als Hordan den Ball unter Bedrängnis stark behauptete und Florian Rieck bediente, der überlegt ins lange Eck zum umjubelten 1:2 traf. Zwar hatten die Hausherren durch Johannes Tiede noch die Chance auf den Ausgleich (85.), am leistungsgerechten Auswärtserfolg änderte sich aber nichts mehr.

Zufriedenheit beim Trainer

"Wir waren griffiger, kamen über ansehnlichen Kombinationsfußball zu Gelegenheiten und hätten bereits zur Pause führen müssen", resümiert ein zufriedener Jörg Lutter. Der Hansa-Coach lobte seine gesamte Elf für einen "Riesenaufwand" und hebt dabei Torjäger Tommy Hordan heraus, der "wahnsinnig gearbeitet" hat. Mit zwölf Punkten nach fünf Spielen rangieren die Hanseaten auf einem beachtlichen dritten Platz und setzen sich in der Spitzengruppe der Landesliga Nord fest.

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