Trainer Patrick Hinze Goldenes Händchen: RSV-Trainer Patrick Hinze. © SPORTBUZZER
Trainer Patrick Hinze

Landesliga Nord: Kartenfestival beim Auswärtssieg des RSV Eintracht

Landesliga Nord: Bereits zur Halbzeit sorgte der RSV in Pritzwalk für klare Verhältnisse, musste am Ende aber noch einmal zittern.

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Pritzwalker FHV - RSV Eintracht 1994 3:4 (0:3)

Tore: 0:1 Dennis Paul (17.), 0:2 Maik Swolana (21., Eigentor), 0:3 Julian Rauch (35.), 1:3 Mathias Altenburg (46.), 2:3 Tony Schulz (54.), 3:3 Sylvio Münch (73.), 3:4 Dominik Kruska (84.).

Das war aber mal ein harter Landesliga-Fight, den sich die beiden Kontrahenten am Samstagnachmittag in Pritzwalk lieferten. Gleich fünf Gelbe und eine Gelb-Rote Karte für den Gastgeber und eine Gelbe Karte für den RSV musste Schiedsrichter Niklas Behnke verteilen. Besonders die umkämpfte Schlussphase hatte es dabei in sich. Der RSV erwischte einen Start nach Maß. Dennis Paul (17.) und ein Eigentor von Maik Swolana (21.) sorgten bereits in der Anfangsphase für eine frühe Führung der Gäste. Und als Torjäger Julian Rauch nach gut einer halben Stunde zum 3:0-Halbzeitstand einschießen konnte, schienen die Messen gelesen (35.).

Spanndende Aufholjagd und später Siegtreffer​

Doch die Pritzwalker besannen sich auf ihre Kampf- und Heimstärke. Ein Doppelpack binnen acht Minuten brachte die Dinnebier-Arena kurz nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit zum Kochen. Zunächst gelang Mathias Altenburg das 1:3 (46.) und kurze Zeit später verkürzte Tony Schulz auf 2:3 (54.). Mit dem 3:3-Ausgleich durch Sylvio Münch schien die Partie eine Viertelstunde vor dem Ende gedreht (73.). Entscheidend für den späteren Erfolg war ein Dreifach-Wechsel von RSV-Trainer Patrick Hinze. "Mit den Einwechslungen von Levi Bötcher, Miguel Hörster und Alexander Möhl konnten wir Druck aus der Partie nehmen und selbst wieder zu Chancen kommen", so Hinze. Zwar konnten die Stahnsdorfer zunächst selbst einen Strafstoß nicht zur Vorentscheidung nutzen, doch fünf Minuten vor dem Ende gelang Dominik Kruska per Kopf doch noch der umjubelte 4.3-Siegtreffer (85.).

"Zunächst möchte ich mich für die faire Geste der Pritzwalker bedanken, dass sie einem späteren Anpfiff der Partie zugestimmt haben. Wir haben trotz früheren Losfahrens sehr lange im Stau gestanden. In der ersten Halbzeit waren wir sehr effektiv und machten aus fünf Chancen drei Tore. Nach den frühen Toren zu Beginn der zweiten Halbzeit brannte natürlich die Luft und unsere jungen Spieler waren da nicht allen Situationen gewachsen. Da fehlt natürlich die Cleverness und Erfahrung. Dennoch hatten wir nach dem 2:3 gute Möglichkeiten, darunter auch einen Strafstoß, um auf 4:2 zu erhöhen. Am Ende konnten wir eine Kopfballchance noch zum nicht unverdienten Sieg nutzen", freute sich RSV-Trainer Hinze über den späten Erfolg.

RSV Eintracht: Straße - C. D. Ring, Schönfuß, Neubauer (75. Hörster), Paul (75. Möhl) - Kruska, Rauch, Rashied (58. Bötcher), Buchholz - Kausch, Heinze.

Region/Brandenburg Kreis Havelland RSV Eintracht 1949 (Herren) Pritzwalker FHV 03 (Herren) Pritzwalker FHV 03 RSV Eintracht 1949 Landesliga Brandenburg Nord (Herren)

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