24. September 2017 / 11:56 Uhr

Landesliga Nord: Spielabbruch beim Topduell RSV Eintracht gegen Hansa Wittstock

Landesliga Nord: Spielabbruch beim Topduell RSV Eintracht gegen Hansa Wittstock

Andreas Ramlow
Das Spiel des RSV Eintracht gegen Hansa Wittstock wurde abgebrochen.
Das Team des RSV Eintracht hatte sich viel vorgenommen. © Andreas Ramlow
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Landesliga Nord: Nach Roter Karte gegen Christian Zielasko eskalierte die Situation derart, dass der Schiedsrichter die Partie abbrechen musste.

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RSV Eintracht 1949 - Hansa Wittstock 0:0 - abgebrochen

Tore: Fehlanzeige

Gelb: Paschtschenko (11.), Hordan (12.), Rieck (13.) alle Wittstock

Rot: Christian Zielasko (24., Tätlichkeit)

Das Topduell des Spieltages fand in Stahnsdorf statt, wo sich die beiden Tabellennachbarn RSV Eintracht 1949 und FK Hansa Wittstock gegenüber standen. Beide haben drei ihrer vier Spiele gewonnen, sodass die Partie mit Spannung erwartet wurde. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Begegnung. Innerhalb von zwei Minuten bekamen die Gäste gleich drei gelbe Karten (Paschtschenko, Hordan, Rieck) auf Grund ihrer robusten Zweikampfführung. Überhaupt prägten viele Zweikämpfe und Fehlpässe die Anfangsphase. Eine Doppelchance von RSV-Torjäger Rauch war die erste nennenswerte Tormöglichkeit nach knapp 20 Minuten.

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Nach einem Einwurf pfiff Schiedsrichter Daniel Sievers in der 23. Minute plötzlich ab und zeigte Wittstocks Christian Zielasko die Rote Karte. Der Routinier soll eine Tätlichkeit gegen den Linienrichter begangen haben. Anschließend kochten die Emotionen seitens der Gäste derart hoch, dass sich Schiedrichter Sievers gezwungen sah die Partie zu unterbrechen. Rudelbildung, Beleidigungen und Bedrohungen soll es auf dem Platz zu hören gewesen sein. In der Kabine entschied sich dann das Schiedrichtertrio laut Regelwerk auf Spielabbruch.

Patrick Hinze: "Wittstocks Verhalten war respektlos und nicht akzeptabel"

RSV-Trainer Patrick Hinze fasste die Geschehnisse aus seiner Sicht nach dem Spiel zusammen: "Ich hatte mich auf die Partie gefreut, da Wittstock mit voller Kapelle angereist ist und wir wieder über 100 Zuschauer locken konnten. Das Verhalten der Wittstocker Spieler und Verantwortlichen war nach der roten Karte völlig respektlos und nicht akzeptabel. Man unterstellte uns, wir würden nicht zugeben, dass es keine Tätlichkeit gegeben hat. Ich habe meine Spieler gefragt und sie haben genauso wie ich die Situation nicht gesehen, weil alle nach dem Ball und dem Spielgeschehen geschaut haben. Da Wittstocks Trainer auch die Spieler verbal angegangen ist habe ich mich geweigert, ihm die Hand zu geben. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Schade, wir waren gut vorbereitet und hätten gern als sportlicher Sieger den Platz verlassen."

RSV Eintracht:

Ken Straße - Chris David Ring, Dwayne Bensch, Tim Schönfuß, Dennis Paul - Julian Rauch, Dominik Kruska, Lennart Buchholz, Alexander Möhl - Felix Kausch, Dennis Vogler

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